Windsurfen – Ratgeber, FAQ und nützliche Tipps

Ratgeber zu Windsurfen: Wo kann man Windsurfen? Welchen Neoprenanzug soll ich wählen? Wie viele Knoten sind ideal? - Die wichtigsten Fragen und Tipps zu diesem Sport

Veröffentlich am: 22. September 2020 | Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2021

Autor

Andreas Ott

Surf-Enthusiast seit 2009. Aus Emden.

Windsurfen ist eine beliebte Sportart, die sich aus dem Wellenreiten und Segeln entwickelt hat. Um sicher auf dem Wasser unterwegs zu sein, gibt es eine Vielzahl an Punkte zu beachten. Darunter fällt das nötige Know-how, das richtige Zubehör sowie Tipps von Profis. Dieser Ratgeber unterstützt dich bei der richtigen Wahl des Equipments und gibt dir zusätzlich Tipps, mit denen du sicher und erfolgreich beim Windsurfen sein kannst.

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Inhaltsverzeichnis

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Häufig gestellte Fragen zum Überthema Windsurfen

Wir listen dir im Folgenden die wichtigsten Fragen samt Antworten zum Thema Windsurfen auf. Erfahre wie und wo du windsurfen kannst, welche Ausrüstung du benötigst und vieles mehr.

Entscheidungskriterien vor dem Kauf

Bevor du dich ans Windsurfen machst, sind dafür die richtige Ausrüstung samt Zubehör wichtig. Dafür solltest du dir vor dem Kauf die folgenden Fragen stellen.

Wo kann ich die Ausrüstung kaufen?

Die passende Ausrüstung gibt es sowohl online als auch in einer Vielzahl von Fachgeschäften in ganz Deutschland. Beachte dabei, dass dir in einem Geschäft kompetentes Fachpersonal bei der Auswahl helfen kann. Dort hast du zudem die Möglichkeit, die einzelnen Utensilien in Augenschein zu nehmen. Ein Nachteil bei Fachgeschäften ist jedoch, dass die Auswahl begrenzt ist. In vielen Fällen führen die Geschäfte entweder nur Produkte von bestimmten Unternehmen oder Zubehör, dass sich nur in der mittleren und oberen Preisklasse befindet.

Wenn du den Kauf jedoch über das Internet durchführst, kannst du hierbei zu jeder Marke und zu jedem Produkt wählen, das auf dem Markt angeboten wird. Dies ist vor allem für diejenigen vorteilhaft, die Geld sparen möchten. Außerdem stehen dir neben den Online-Shops von Unternehmen auch Drittanbieter zur Auswahl. Bei denen kannst du die Suche nach bestimmten Marken, Preisbereichen oder anderen Kriterien eingrenzen und findest somit schneller das, was du brauchst.

Welche Arten von Boards stehen zur Auswahl?

Du kannst aus mehreren Boards wählen. Dabei stehen beispielsweise das Freestyle-, Slalom-, Long -, Wave-, Freeride- oder das Freemove-Board zur Auswahl. Freeride- und Long-Boards werden für Anfänge empfohlen. Ansonsten wählst du ein Board dahingehend, ob du dich schnell auf dem Wasser bewegen, tricksen oder viele Manöver vollführen möchtest.

Wie wichtig ist die Qualität der Ausrüstung beim Windsurfen?

Wie bei vielen anderen Dingen auch, ist die Qualität wichtig für die Beschaffenheit als auch die Lebensdauer. Vor allem, da man beim Windsurfen mit Wasser in Kontakt gerät, ist es wichtig, dass einen die Ausrüstung entweder trocken oder warm hält und zudem auch als Schutz vor Verletzungen dient. Nur wenn die Ausrüstung demnach einen hohen Qualitätsstandard besitzt, ist man beim Windsurfen sicher unterwegs.

Welche Marken sind die besten?

Zu den Top-Marken, die Equipment fürs Windsurfen führen, gehören RRD, Duotone, Thommen und JP. Jeder dieser Marken zeichnet sich durch eine hervorragende Qualität, eine gute Verarbeitung und teilweise durch nachhaltige Materialien aus. Zudem führen all diese Unternehmen sowohl Zubehör als auch Bekleidung, die fürs Windsurfen notwendig sind.

Material und Ausrüstung zum Windsurfen

Nur mit dem richtigen Equipment kannst du sicher windsurfen. Was du genau brauchst und worauf du bei der Auswahl achten solltest, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Windsurfen was brauche ich?

Fürs Windsurfen wird die Surfbekleidung, ein Trapez, ein Board und ein Rigg benötigt. Was die Bekleidung betrifft, sind ein Anzug sowie Schuhe aus Neopren verpflichtend.

Wie weiß ich welcher Neoprenanzug Windsurfen sicher macht?

Zunächst einmal ist es notwendig, dass der Neoprenanzug eng am Körper liegt. Nur so kann er nämlich seinen Zweck erfüllen. Weiterhin gilt, dass je dicker das Material ist, desto mehr Wärme bietet der Anzug. Beim Windsurfen jedoch, befindest du dich weitesgehend über dem Wasser, es sei denn du fällst hinein. Dahingehend wärmen dich bereits die Sonnenstrahlen, sodass ein dünnerer Neoprenanzug besser wäre.

Welche Boardgröße Windsurfen?

Generell sollte die Größe des Boards optimal auf deine Körpergröße und auch dein Gewicht abgestimmt sein. Ist nämlich die Größe des Boards zu klein, wird es schwieriger für dich zu Starten, da sich dann ein Teil des Boards unter dem Wasser befindet. Generell empfiehlt sich bei einem Körpergewicht von maximal und 75 kg ein Board zu wählen, dass ein Volumen von 120 l besitzt.

Spielt mein Körpergewicht eine Rolle?

Ja. Der Grund dafür ist, dass du, bevor das Surfbrett über dem Wasser gleitet, beziehungsweise vom Wind getragen wird, nur auf dem Wasser stehst. Wenn dieses ein zu geringes Volumen besitzt bzw. du zu schwer bist, sinkt das Board ein wenig ins Wasser. Dann kann es schwierig sein, ein zu schweres Board bei einem zu geringen Körpergewicht oder einer zu geringen Körpergröße zu steuern.

Welches Surfbrett Windsurfen kaufen?

Surfbretter fürs Windsurfen bestehen aus unterschiedlichen Materialien, meistens jedoch aus Polyester oder Epoxidharz. Generell wird jede Art von Kunststoff mit Fiberglas verstärkt. Epoxidharz ist jedoch das robusteste Material und zugleich auch besonders leicht. Surfbretter aus diesem Material sind aber auch preislich etwas höher angesetzt. Möchtest du jedoch regelmäßig Windsurfen und in ein möglichst robustes und langlebiges Board investieren, ist Epoxidharz die beste Wahl.

Windsurfen: Was muss man wissen. Techniktipps & Co

Wie viele andere Wassersportarten auch, kommt es beim Windsurfen nicht nur auf das Material, sondern vor allem auf die Technik an. Wenn du diese beherrscht, kannst du das Reiten auf dem Wasser mittels Windkraft meistern.

Windsurfen welche Muskeln werden beansprucht?

Beim Windsurfen trainierst du sowohl deine Arm- und Schultermuskulatur, deine Unterschenkelmuskulatur als auch deinen Bauch sowie deinen Rücken. Es ist somit ein Training für den gesamten Körper. Zusätzlich werden auch die Koordination und das Gleichgewicht gestärkt.

Was ist die schnelle Wende Windsurfen?

Bei der schnellen Wende handelt es sich beim Windsurfen um ein Manöver. Die schnelle Wende wird angewendet, um einen Bugwechsel durchzuführen, ohne dabei die Höhe zu verlieren. Bei diesem Grundmanöver muss beachtet werden, dass man das Segel dichtholen muss, wenn man das Board besonders weit in den Wind dreht.

Wo Windsurfen lernen?

Zum einen hast du die Möglichkeit alleine aufs Wasser zu gehen, und dir das Windsurfen selbst beizubringen. Sicherer ist es als Anfänger jedoch, sich einer Surf- und Segelschule anzuschließen. Von diesen gibt es in Deutschland mehrere in jeder Großstadt. Eine Surfschule verfügt speziell dafür professionell ausgebildetes Personal, dass einem nicht nur das Windsurfen beibringt, sondern einem auch über die möglichen Gefahren aufklärt.

Ab wieviel Knoten Windsurfen?

Windsurfen ist erst ab einer Windstärke von 5 bis 6 Knoten möglich. Bei dieser Stärke sind auf der Wasseroberfläche kleinere Wellen zu sehen. In Deutschland sind diese Windverhältnisse prinzipiell das ganze Jahr über, auch im Sommer, gegeben. Möchte man beim Windsurfen gleiten, sind dafür 10 bis 12 Knoten notwendig. Vorab lässt sich auch die Windvorhersage prüfen.

Welche Windsurfen Wende Anfänger?

Anfänger beherrschen noch nicht so viele Manöver, wie Fortgeschrittene oder Profis. Eine schnelle Wende ist demnach weniger geeignet. Anfänger sollten mit einer Basiswende beginnen, jedoch nicht am ersten Tag des Windsurf-Trainings.

Gibt es eine Wende Windsurfen Anleitung?

Es handelt sich bei der Wende um das wichtigste Manöver, dass Schüler als erstes lernen. Hierbei dreht man prinzipiell sein Surfboard, ohne dass man dafür zuerst vom Board steigt, es manuell dreht und dann wieder aufs Board geht. Mit der Wende wechselt man demnach auf eine elegante Art und Weise seine Richtung.

Dabei ist es wichtig, dass die Spitze des Boards gegen den Wind zeigt und man dann um den Mast die Seite des Bugs wechselt und anschließend in die andere Richtung weiter surft. Um dies zu erreichen, wird das Rigg nach hinten geneigt. Dies führt automatisch dazu, dass das Board in Windrichtung steuert. Anschließend erfolgt der Griffwechsel. Dafür greifst du mit deiner vorderen Hand, auch als Masthand bezeichnet, unterhalb der Gabel und führst dann den Wechsel der Seite durch. Dabei dreht sich das Heck automatisch unter dem Segel. Mit der hinteren Hand, die man als Segelhand bezeichnet, greifst du dann den Mast.

Nun erfolgt die Drehung des Boards, was größtenteils von den Füßen vorgenommen wird. Wichtig dabei ist, dass du die Balance hältst. Dies ist eins der schwierigsten Punkte bei der Wende. Zuletzt greifst du dann mit der Segelhand, die zuvor die Masthand war, die Gabel.

Windsurfen welches Segel ist das richtige?

Am besten eignen sich Segel aus einem Tuchmaterial, da sie im Vergleich zu anderen Materialien besonders robust sind und zudem UV-resistent. Daneben gibt es noch Monofilm als Material, was noch leichter aber auch etwas sensibler ist. Dieses könnte demnach bei zu starker Sonneneinstrahlung oder Stürzen beschädigt werden.

Windsurfen welches Board für Anfänger?

Die Wahl des Boards ist generell davon abhängig, was du beim Windsurfen tun möchtest. Du kannst somit einfach auf dem Wasser gleiten oder auch Tricks sowie Manöver vollführen. Generell ist es bei Anfängern empfehlenswert, sich möglichst ein günstiges Brett zu kaufen. Zudem sollte das Brett besonders breit und stabil sein. Freeride-Boards eignen sich am besten für Anfänger.

Windsurfen welches Board wählen?

Welches Board du wählst, hängt davon ab, was du beim Windsurfen erreichen möchtest. So gibt es spezielle Boards für Anfänger aber auch für diejenigen, die besonders schnell unterwegs sein oder viele Tricks vollführen möchten. Der Unterschied besteht nämlich in den verwendeten Materialien, der Größe und der Dicke des Boards. Welches Board du wählst, kann aber auch von deinem Gewicht und deiner Körpergröße abhängen.

Generell ist das wichtigste Kriterium bei einem Board das Volumen. Du benötigst einen Liter für jedes Kilogramm, das du wiegst Plus zusätzlich 50 bis 100 l. Wer demnach ein Körpergewicht von 75 kg hat, der sollte ein Board mit einem Volumen von 125 bis 175 l wählen. Je höher die Volumenzahl ist, desto stabiler wird das Board. Dies erleichtert vor allem bei Anfängern das Balancieren. Auf der anderen Seite ist ein höheres Volumen bei starkem Wind nachteilig, da es dann schwierig sein kann, das Board zu kontrollieren.

Freeride

Diese Art Bord eignet sich für all diejenigen, die nur hin und wieder Windsegeln möchten. Es ist nicht für extreme Geschwindigkeiten geeignet und auch nicht für den täglichen Gebrauch. Dennoch gibt es einige Profis, die ein Freeride-Board gelegentlich verwenden. Aufgrund der vergleichsweise weniger robusten Verarbeitung, sind diese Art von Surfbrettern entsprechend günstiger.

Freestyle

Diese Art von Surfbrett ist ideal für flaches Wasser. Dennoch können sie auch für keine Tricks und auch bei Wettbewerben eingesetzt werden. Sie haben generell den Vorteil, dass sie leichter sind und dadurch einfacher zu handhaben, vor allem von Anfängern. Auf der anderen Seite, kann das leichte Gewicht bei ruhigem Wasser aber auch schwieriger zu handhaben sein.

Formula Race Boards

Dieser Art Boards sind für alle, die vor allem schnell unterwegs sein möchten aber auch für diejenigen, die wissen, wie sie ihr Surfbrett kontrollieren. Formula Race Boards sind somit weniger für Anfänger geeignet. Was diese Boards auszeichnet, sind massive Segel. Formula Race Boards sind zudem besonders stabil und lassen sich selbst bei sehr leichtem Wind einfach steuern.

Wave

Ähnlich wie das Freestyle, eignet sich auch diese Art von Surfbrett eher für Tricks und Sprünge auf den Wellen.

Slalom

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von diesen Segelbooten, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ausgestattet sind. Sie eignen sich für Anfänger aber auch für Profis für das regelmäßige Windsurfen. Es handelt sich hierbei eigentlich um die gängigen Modelle, die jedoch nicht bei Wettkämpfen eingesetzt werden.

Formula

Das Formula ist ein ultraleichtes Surfbrett und demnach ideal für Wettkämpfe und für Tricks jeder Art. Es ist jedoch weniger für Anfänger geeignet, da es auf ruhigem Wasser nicht einfach zu steuern ist.

RS:X

Diese Art von Boards sind generell für Wettkämpfe konzipiert. Sie sind schwerer als die gewöhnlichen Surfbretter und auch um einiges robuster. Was die Größe betrifft, gibt es kaum einen Unterschied. Sie bestehen jedoch insgesamt aus robusteren Materialien und sind dadurch auch teurer in der Anschaffung.

Hydrofoil

Diese Art Board verfügt über ein vergleichbar kleines Segel, was bei größeren Windgeschwindigkeiten ausreichend ist. Es ist demnach nicht für ruhigere Gewässer geeignet.

Windsurfen welches Segel bei welchem Wind?

Generell gibt es bei der Wahl des Segels in Abhängigkeit vom Wind zwei Regeln, an die man sich halten sollte:

  • unter 80 kg: Die Segelfläche = 11 – Windstärke
  • über 80 kg: Die Segelfläche = 10 – Windstärke

Windsurfen welche Segelgröße wählen?

Generell lautet die Regel, dass, umso kleiner ein Segel ist, desto mehr Anstoß durch den Wind erhält man. Demnach eignen sich kleinere Segel für Anfänger. Nachteilig bei einer geringen Größe ist jedoch, dass man länger benötigt, um das Gleiten zu erlernen.

Wieviel Knoten für Windsurfen?

Damit überhaupt erst ein Surfen mittels Wind möglicht wird, muss die Windstärke mindestens fünf Knoten betragen. Am idealsten sind jedoch sieben, da bei dieser Windstärke auch kleinere Manöver möglich sind.

Windsurfen wieviel Liter Boardvolumen nötig?

Die meisten Bretter besitzen ein Volumen von 90 – 105 l. Je schwerer bzw. je größer man ist, desto höher sollte auch die Liter-Anzahl sein.

Wie funktioniert Windsurfen Physik?

Beim Windsurfen wird das Segel mittels Wind angeströmt und nimmt dadurch eine gewölbte Form an. Dies sorgt für Kraft, die aus der Segelfläche und der Geschwindigkeit des Winds proportional zum Brett wirkt. Diese Kraft bewirkt dann, dass sich das Brett fortbewegt.

Windsurfen wie komme ich ins Gleiten?

Gleiten bedeutet eigentlich nur, dass man besonders schnell fährt. Um ins Gleiten zu kommen, ist ausreichend Druck auf das Segel notwendig. Du musst demnach schnell genug auf dem Brett unterwegs sein.

Wie viele Knoten zum Windsurfen?

Als ideale Anzahl von Knoten fürs Windsurfen gilt eine Windstärke von sieben. Das Windsurfen ist jedoch bereits ab fünf Knoten möglich.

Windsurfen wie viel Volumen beim Board notwendig?

Das Volumen des Boards ist von deinem Gewicht und deiner Körpergröße abhängig. Je mehr du wiegst und je größer du bist, desto größer sollte auch das Volumen von dem Surfbrett sein. Für gewöhnlich beträgt das Volumen zwischen 90 und 120 l.

Windsurfen wer hat Vorfahrt?

Kommen sich zwei Windsurfer entgegen, gilt links vor rechts als Vorfahrtsregel. Man hat demnach immer dann Vorfahrt, wenn sich das eigene Segel auf der linken Seite befindet. Dennoch solltest du ausreichend achtgeben, da sich nicht jeder an die Regeln hält oder diese kennt.

Windsurfen Unterschied Wende Halse?

Sowohl die Wende als auch die Halse sind Manöver beim Windsurfen. Die Wende bezeichnet einen Richtungswechsel. Bei der Halse geht es darum, dass man auf dem Wasser shiftet, was bedeutet, dass man von der Drehung abfällt.

Ist mit einem Sinker Wende Windsurfen möglich?

Ja, auch mit einem Sinker-Board kannst du die Wende durchführen.

Was ist die Heli Wende Windsurfen?

Hierbei handelt es sich um ein Manöver, bei dem man das Brett in den Wind steuert, um dadurch an Schnelligkeit zu gewinnen.

Welche Windgeschwindigkeit Windsurfen ideal?

Am besten sind Windstärken von 2 – 4. In km/h ausgedrückt sind dies 8 – 25 km/h. Ist der Wind zu schwach, wirst du dich einfach nicht fortbewegen. Ist er hingegen zu stark, kannst du die Kontrolle über dein Board beim Surfen verlieren.

Welcher Mast Windsurfen wählen?

Am besten eignen sich beim Windsurfen Masten, die einen Carbonanteil von 30 – 80 % aufweisen. Je höher der Anteil ist, desto teurer sind die Masten.

Warum kann das Windsurfen bei ablandigem Wind gefährlich werden?

Dabei handelt es sich um Wind, der vom Land kommt und auf das Meer zugeht. Diese Windrichtung ist beim Windsurfen ungeeignet und sogar gefährlich, da man so aufs offene Wasser getrieben werden kann.

Wie weiß ich beim Windsurfen welche Finne die richtige ist?

Die Anforderung an die Finne sind unterschiedlich, je nach Ort, an dem du surfst. Unterschiede gibt es, was die Fläche, die Krümmung und den Tiefgang betreffen. Generell kannst du dich bei der Wahl der Finne an dem Board-Typ orientieren. Zudem gilt generell die Regel, dass je breiter das Board ist, desto größer die Finne sein muss. Das Gleiche gilt für das Segel, bei dem sich dessen Größe auf die benötigte Länge der Finne auswirkt.

Allgemeines zum Thema Windsurfen

In den folgenden Abschnitten werden unterschiedliche Fragen rund zum Windsurfen beantwortet, die für ein besseres Verständnis notwendig sind.

Was ist Windsurfen?

Es handelt sich beim Windsurfen um einen Wassersport, bei dem man mit einem Brett, einem Segel und einem Mast auf dem Wasser vom Wind angetrieben wird. Es kann durchaus als Extremsport bezeichnet werden, da Geschwindigkeiten von über 30 km/h erreicht werden. Vorteil bei diesem Wassersport ist, dass er für jeden geeignet ist, unabhängig des Körpergewichts oder die Erfahrungstands.

Wo kann man Windsurfen?

Windsurfen ist auf fast jedem Gewässer möglich und dort, wo ausreichend hohe Windstärken vorhanden sind. Es gibt jedoch viele Seen in Deutschland, auf denen jegliche Art von Wassersport verboten ist.

Was bedeutet Windsurfen?

Windsurfen bedeutet, wie der Begriff bereits sagt, dass man mittels Windkraft surft. Während man beim gewöhnlichen Surfen nur von den Wellen des Wassers angetrieben wird, geschieht dies beim Windsurfen entsprechend durch den Wind und oder zusätzlich durch die Wellen.

Was heisst Windsurfen auf englisch?

Der Begriff Windsurfen ist bereits englischsprachigen Ursprungs. Rein grammatikalisch wird die Tätigkeit im Englischen jedoch als windsurfing bezeichnet.

Wie viele Windsurfer gibt es in Deutschland?

Aktuell befinden sich in Deutschland rund 1,58 Millionen aktive Windsurfer. Dies macht fast 40 % der Menschen im Land aus. Diese Zahl nimmt jährlich zu.

Wer hat Windsurfen erfunden?

Der Erfinder war der Amerikaner Jim Drake. Sein Patent für den Bau besteht seit dem Anfang der 1970er Jahre.

Wie lautet die Wende Windsurfen englisch Übersetzung?

Im Englischen wird dieser Begriff als Turn bezeichnet.

Wann ist Windsurfen verboten?

Generell ist das Windsurfen nicht bei ablandigem Wind erlaubt, da es lebensgefährlich ist. Der Grund dafür ist, dass man bei dieser Windrichtung in Gefahr gerät, aufs offene Meer getragen zu werden. Daneben gibt es auch einige Seen, auf denen ein Surfverbot herrscht.

Wie funktioniert Windsurfen?

Fürs Windsurfen werden ein Surfbrett, ein Segel und ein Mast benötigt. Generell ist nichts anderes zu tun, als auf das Brett zu steigen und sich vom Wind treiben zu lassen. Anders als beim eigentlichen Surfen, segelt man demnach nicht nur auf Wellen, sondern auch auf ruhigem Wasser, sofern ausreichend Wind zur Verfügung steht. Es gibt aber auch viele, die eine Kombination aus Wind und Wellen bevorzugen.

Ab wann kann man Windsurfen?

Generell variiert das Mindestalter beim Windsurfen, da es vor allem vom Körpergewicht abhängig ist. Dieses sollte mindestens 30 kg betragen. Generell können Kinder demnach ab einem Alter von 7 bis 10 Jahren mit dem Windsurfen beginnen.

Welche Vorteile hat das Windsurfen?

Wie viele andere Sportarten, ist auch das Windsurfen mit vielen Vorteilen verbunden.

Einfach zu erlernen

Es gibt eine Vielzahl an Sportarten, von denen ebenfalls viele besonders schwierig zu erlernen sind und häufig ein bestimmtes Talent benötigen. Dies ist beim Windsurfen nicht der Fall. Man hat beispielsweise die Möglichkeit zunächst auf flachem Wasser zu üben, wo es kaum Wind gibt. Zudem erzielt du direkt Ergebnisse. Es genügt am Anfang bereits nur 1 Stunde und du wirst es schaffen, ohne Hilfe ruhig auf dem Brett zu stehen. Speziell für Anfänger, gibt es auch extra breite Bretter, die das Erlernen vereinfachen. Dann besteht auch am Anfang keine Gefahr sich zu verletzen, da du ins Wasser fällst, was schmerzfrei ist.

Es wirkt sich positiv auf den Körper aus

Beim Windsurfen wird eine Vielzahl an Muskelgruppen beansprucht, sodass du auf unterhaltsamer Art und Weise trainierst. Zudem wird auch die Herz-Kreislauf-Leistung gestärkt und deine Ausdauer wird verbessert. Somit hilft dir Windsurfen dabei an Kraft zu kommen und gesünder zu werden.

Es ist nicht teuer

Auch wenn du dir Bekleidung und Zubehör kaufen musst, ist es im Vergleich zu anderen Sportarten nicht teuer. Du kannst dir Brett und die Segel auch mieten und musst somit nur einen Neoprenanzug samt der Handschuhe kaufen.

Jeder kann Windsurfen

Auch wenn Fahrradfahren beispielsweise ideal zum Abnehmen ist, fällt dies vielen Übergewichtigen schwierig. Dies ist beim Windsurfen nicht der Fall. Jeder kann Windsurfen, unabhängig des Körpergewichts und dabei auch abnehmen. Es ist, selbst für schwerere Menschen auch nicht schwierig, aufs Brett zu steigen und die Balance zu halten. Auch Kinder können ab einem bestimmten Alter mit dem Windsurfen beginnen.

Es wird nie langweilig

Das Windsurfen ist einer dieser Sportarten, bei denen es nie langweilig wird, weil immer für Abwechslung gesorgt wird. Du kannst ständig neue Tricks lernen und weißt nie, was dich auf dem Wasser erwartet. Und wenn du dennoch auf der Suche nach etwas Neuem bist, kannst du einfach auf einem anderen Gewässer surfen.

Es ist sicher

Auch wenn es sich beim Windsurfen um einen Extremsport handelt, ist die Wahrscheinlichkeit sich zu verletzen, besonders gering. Wichtig ist nur, dass man alle Sicherheitsprinzipien einhält. Dies bedeutet beispielsweise, dass man nur bei geeigneten Windstärken und nur auf sicheren Gewässern surfen sollte.

Ein Umweltfreundlicher Sport

Beim Windsurfen benötigt man keinerlei Kraftstoff, es erzeugt keinen Lärm und ist umweltschonend.

Es ist ein sozialer Sport

Selbst wenn du auch alleine Windsurfen kannst, ist es der ideale Sport, um es mit Freunden und Bekannten zu tun. Vor allem, wenn du dich einem Verein anschließt, bist du ständig mit anderen auf dem Wasser unterwegs. Auch im Internet finden sich viele Gruppen von Menschen, die regelmäßig gemeinsam Windsurfen.

Wann wurde Windsurfen erfunden?

Am 21. Mai 1967 fand das erste Windsurfen statt. Der Erfinder war Jim Drake. Dieser befestigte ein Segel an ein Surfboard, da er damit das Paddeln durch die Wellen umgehen wollte. Auch Peter Chilvers kam die Idee für den Bau solch eines Geräts. Der Unterschied war, dass Drake das Segel mit einem Gabelbaum spannte, was schlussendlich für die Funktion sorgte. Dem Antrag für das Patent wurde am 6. Januar 1970 stattgegeben.

Ist beim Windsurfen Ostsee ein beliebter Ort?

Ja. Die Ostsee gilt in Deutschland als einer der beliebtesten Plätze für unterschiedliche Wassersportarten und darunter auch Windsurfen. Dort herrscht nämlich die perfekte Kombination von offenen Küstengebieten und Flachwassergebieten. An der Ostsee sind auch eine Vielzahl an Surf- und Segelschulen ansässig, an denen du das Windsurfen erlernen kannst.

Ist es vorteilhaft fürs Windsurfen Rügen zu wählen?

Der an der Ostsee liegende Ort ist ideal fürs Windsurfen. Im Vergleich zu anderen Orten an der Ostsee, kann man hier nämlich sowohl bei Ost- als auch Westwind auf dem Wasser surfen. Selbst wenn Tiefdrucksysteme ausbleiben, gibt es somit im Frühjahr und auch im Sommer dennoch Ostwindlagen, die man nutzen kann.

Ist als Ort für Windsurfen Berlin geeignet?

In Berlin gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Seen, auf denen das Windsurfen möglich ist. Dies kannst du in Eigenregie vornehmen oder auch als Mitglied einer Surfschule. Vor allem im Herbst wird Berlin zu einem Tiefdruckgebiet, was ideale Winde fürs Windsurfen bietet.

Ist fürs Windsurfen Brandenburg ein guter Ort?

Ja. Brandenburg besitzt nämlich eine Vielzahl an Bundeswasserstraßen, durch die unterschiedliche Seen verlaufen. Das Windsurfen ist jedoch nicht auf allen erlaubt. Dennoch ist Brandenburg vor allem aufgrund seiner Lage geeignet, da es dort viele Herbststürme gibt.

Kann man fürs Windsurfen Müritz nutzen?

Müritz ist in Deutschland eines der bekanntesten und besten Orte zum Surfen und Windsurfen. Der Grund dafür ist, dass der Wind an diesem Ort besonders gleichmäßig kommt und im tieferen Wasser selbst starke Wellen entstehen.

Ist fürs Windsurfen Wannsee ein guter Ort?

Ja, denn Wannsee verfügt über ein Wassersportcenter. Dort werden dir dann die Grundtechniken vom Windsurfen beigebracht. Aber auch Fortgeschrittene und Profis können an diesem Ort aufs Wasser gehen.

Kann für das Erlernen von Windsurfen Müggelsee gewählt werden?

Müggelsee verfügt über eine Surf- und Segelschule und ist demnach ideal, um das Windsurfen zu erlernen. Der Müggelsee ist zudem der größte See in Berlin, sodass sich dort sowohl Anfänger, Fortgeschrittene als auch Profis tummeln.

Letzte Aktualisierung am 27.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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