Was du schon immer über das Wakeboarden wissen wolltest

Hier erfährst du alles über das Sportgerät Wakeboard und den Sport Wakeboarden. Von Materialtipps bis zu Anfängerfragen beantworten wir jede Frage!

Veröffentlich am: 9. September 2020 | Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2021

Autor

Andreas Ott

Surf-Enthusiast seit 2009. Aus Emden.

Wakeboarden war und ist bis heute ein anhaltender Trend, wenn es um Wassersport geht. Deshalb solltest du dich gefasst machen auf Spaß und jede Menge Adrenalin! Beim Wakeboarden handelt es sich um ein Wassersportgerät. Im weitesten Sinne ist es wie Skateboarden auf Wasser.

Beim Wakeboarden steht der Fahrer seitlich in Fahrtrichtung auf dem Brett und wird mithilfe eines Motorbootes gezogen. Deine Füße werden beim Wakeboarden angeschnallt, bzw. fixiert. Zudem gibt es auch Wasserskilifte – diese werden auch Cables genannt – die in Deutschland besonders weit verbreitet sind. Doch wie viele Wakeboardanlagen gibt es in deutschland? Es gibt schätzungsweise 70 Cables. Deutschland ist sogar international führend, wenn es um die Dichte an Cables geht.

Entspannt und mit gutem Gefühl zum eigenem Wakeboard

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Wakeboarder im Sonnenuntergang

Somit wirst du zur Genüge Möglichkeiten haben, dich im Wakeboarden zu üben. Wenn du mit einem Motorboot angezogen werden möchtest, kannst du Geschwindigkeiten von bis zu 39 km/h erreichen. Mit einer Seilbahn sind es ca. 32 km/h.

Doch bevor es für dich losgeht, klären wir dich auf über die wichtigsten Punkte. Es geht darum die richtige Ausrüstung zu finden, damit du auf See gehen kannst. Es folgen einige Fragen und Antworten, damit du den richtigen Überblick zum Wakeboarden bekommst.

Was ist ein Wakeboard?

Das Wakeboarden hat seine Wurzeln in anderen Wassersportarten, wie Wasserski und Wellenreiten. Die Idee für das Wakeboard entstand in den 1980er. Surfer, die gelangweilt waren, weil es keine Wellen gab, ließen sich von einem Motorboot ziehen. So hat sich das Wakeboard entwickelt. Seit dem Jahre 2005 ist Wakeboarden Bestandteil der World Games.

Wakeboarder springt über Wasser

Welches Wakeboard passt zu mir – Welches Wakeboard kaufen?

Für Einsteiger ist nicht der Preis relevant und auch nicht ausschließlich die Qualität des Boards ist entscheidend. Wichtig ist, dass du dich auf dem Board wohlfühlst und einen sicheren Halt hast. Im Internet gibt es diverse Onlineshops, die Boards zu fairen Preisen verkaufen. Mit ein wenig Recherche kannst du für unter 300 € mit dem Wakeboarden beginnen.

Es ist davon abzuraten gebrauchte Wakeboards zu kaufen. Gebrauchte Wakeboards haben häufig kleinere Risse, die auf Bildern nicht ersichtlich sind. Infolge der Risse wird das Wakeboard wesentlich schwerer. Das Wasser sammelt sich im Board über Kratzer an Kanten an.

Welches Wakeboard für welche Größe? Welche Wakeboard Länge

Schließlich geht es über zu anderen Verkaufskriterien, die für deinen Fahrspaß entscheidend sind. Es geht um die Frage: „Welche Wakeboard Größe sollte ich wählen?“

Je nach Körpergröße brauchst du auch eine bestimmte Länge. Bei einer Größe von 180 cm, ist auf ein Wakeboard zu achten, welches eine Mindestlänge von 139 cm aufweist. Ab einer Größe von 190 cm gelten die Maße von 142 cm bis 146 cm. Einige Hersteller haben Tabellen, die einen Richtwert bilden nach Gewicht und Größe, um die passende Länge zu finden.

Wakeboard: Worauf sollte ich vor dem Kauf achten?

Einige Kriterien haben wir bereits erläutert, doch es folgen noch einige weitere Tipps, die dir das Wakeboarden einwandfrei ermöglichen. Vor dem Kauf ist es überaus wichtig zu wissen, wie dein Surfverhalten sein wird und wie dein Board zum Einsatz kommt.

Wird ein Board nur für Wasseroberflächen benutzt? Oder kommt es auch auf sogenannten Obstacles zum Einsatz? Obstacles sind Rampen und Schanzen.

Unter Umständen brauchst du dann eine robuste Grind Base. Die Grind Base schützt dein Board vor Verschleiß und Abrieb und verlängert somit die Lebensdauer deines Boards.

Wakeboard Auswahl: Welche gibt es?

Die Auswahl an Wakeboards ist immens und als Anfänger könntest du schnell den Überblick verlieren. Aber unabhängig davon für welches Board du dich entscheidest, gilt: Wenn das Board als Anfängerboard beworben wird, so kannst du davon ausgehen, dass es zu dir passen wird.

Wakeboards haben unterschiedliche Outlines, bzw. Umrisse. Die Form und Ausführung der Outline bestimmt das Verhalten auf dem Wasser. Ein Grundsatz lautet: je „bauchiger“ und runder das Board ist, desto einfacher lassen sich damit Drehungen vollziehen. Es ist aber auch schwerer zu kontrollieren.

Bei einer geradlinigen Bauweise profitierst du von der Spurentreue, bzw. der einfacheren Steuerung des Boards.

Auch die Spitze des Boards entscheidet darüber, wie drehfreudig oder sicher das Board auf dem Wasser gleitet.

Wo kann man gut Wakeboarden und in welchen Gewässerarten?

Glücklicherweise hast du hier die große Auswahl und vor ab eine positive Nachricht für dich: Wakeboardanlagen gibt es mittlerweile in jedem Bundesland! Zudem gibt es – wie bereits zu Anfang erwähnt – mehr als 70 Wakeboardanlagen in Deutschland.

Im Internet findest du Seiten, die eine Liste über die Anlagen führen, sodass du den passenden Platz in deiner Nähe finden kannst. Einige Webpräsenzen hinterlegen zusätzlich noch Videos, um erste Impressionen von der Anlage zu vermitteln.

Wakeboarden steht nicht in Abhängigkeit zu bestimmten Gewässerwarten. Du kannst grundsätzlich auf jedem See dich mit deinem Wakeboard austoben und Spaß haben!

Wie funktioniert der Wassersport Wakeboard?

Wakeboarden scheint auf den ersten Blick gar nicht so schwer zu sein, so ist zumindest der erste Trugschluss. Aber es handelt sich dabei um einen anspruchsvollen Sport, der gelernt sein will. Doch Vorsicht: Es macht süchtig!

Bevor es losgeht, gilt es die Füße am Board festzuschnallen. Du solltest dich für eine Fußstellung entscheiden, ähnlich wie beim Snowboarden oder Skateboarden. Es gibt die Fußstellung „Goofy“ und die Stellung „Regular“. Bei der Goofystellung steht dein rechter Fuß vorne und der linke Fuß im hinteren Bereich des Boards. Stehst du in der Stellung Regular ist es verkehrt herum, sodass der rechte Fuß hinten ist und der linke Fuß im vorderen Bereich.

Bist du erst mal angeschnallt, so lässt du dich von einer Seilbahn oder einem Boot ziehen. Das Prinzip ist einfach. Schwieriger ist es ein Gefühl für das Board zu bekommen und die Balance zu halten. Hier ist Übung und Training gefragt.

Welches Wakeboard brauche ich?

Je nachdem wie sicher du auf dem Brett bist, kommen verschieden Wakeboards infrage. Hast du eventuell schon Vorerfahrungen, wie zum Beispiel Erfahrung im Snowboarden oder Skaten, so kann der Einstieg wesentlich einfacher sein.

Möchtest du nicht lange zögern und schnell mit Rampen und Schanzen loslegen, aufgrund deiner Vorerfahrungen, so gilt es auf Profi-Boards Wert zu legen. Bist du absoluter Anfänger, dann kommen grundsätzlich nur Anfängerboards infrage. Alles andere wäre überstürzt und Profiboards, sind je nach Form der Outline, nur schwer zu beherrschen.

Es kommt nicht unbedingt auf den Preis an für Anfänger. Wichtig ist, dass dir das Board zusagt und du einen guten Halt hast.

Welches Wakeboard für Obstacles?

Für Rampen und Obstacles gibt es spezielle Boards, die dir es möglich machen Kunststücke mit deinem Board zu vollziehen. Es gibt diesbezüglich verschiedene Kategorien für Wakeboards.

So gibt es beim Wakeboarden die Kategorie „Pure Park Wakeboard“. Es gibt noch die Kategorien „Boot Wakeboard“ und „Hybridboard“. Boards aus der Produktreihe „Pure Park Wakeboard“ sind speziell für Wakeboardanlagen konzipiert. Eine weitere Besonderheit sind die Grindbases, die das Gleiten auf Oberflächen ermöglichen. Zudem wird das Board mithilfe der Grindbases vor Schäden geschützt.

Welches Wakeboard für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich Boards aus der Kategorie „Boot Wakeboard“. Diese sind speziell konzipiert, um von einem Boot gezogen zu werden und besitzen zusätzlich Finnen und Channels. Channels sind Vertiefungen und Muster am Board, die das Wasser geradlinig abgleiten lassen. Finnen sind kleine Lenkarme, die jedoch nicht bewegbar sind, aber dafür für sicheren Halt sorgen. Somit sind Wakeboards aus dem Bereich „Boot Wakeboard“ ideal zum Üben.

Für fortgeschrittene Anfänger kann auch ein Wakeboard der Kategorie „Hybridboard“ infrage kommen. Hybridboard sind flexibel einsetzbar, weil die Finnen sich abmontieren lassen, sodass der Anwendungsbereich sich auf Obstacles erweitert.

Welches Wakeboard für Boot?

Logischerweise kommen grundsätzlichnur Wakeboards aus der Produktreihe der „Boot Wakeboards“ infrage, aufgrund der stabilen Gleitung auf dem Wasser. Trotzdem können auch „Pure Park Wakeboards“ bis hin „Hybridboards“Anwendung finden, mit gewissen Nachteilen gegenüber der erst-genannten Produktreihe.

Wakeboard: Welcher fuß vorne?

Die Positionierung deines Fußes ist nicht relevant. Es liegt ganz in deinem Ermessen, wie du auf dem Board stehen möchtest. Jedoch solltest du die Fußstellungen nicht wechseln, sobald du dich für eine Stellung entschieden hast.

Hast du bereits Vorerfahrung beim Skaten oder Snowboarden? Hervorragend! Dann kennst du schon deine Fußstellung und kannst diese auch beim Wakeboarden anwenden. Dann kennst du ohnehin auch die Unterschiede zwischen der „Goofystellung“ und der Stellung „Regular“.

Welche Wakeboard Bindung?

Bei Wakeboarden spielen auch Details eine prägende Rolle. Es geht um die Wakeboard Bindungen. Dabei handelt es sich um das Schuhwerk, welches mit dem Board verbunden ist. Die Begrifflichkeiten sind nahezu alle aus dem englischen Sprachraum, aufgrund der historischen Entwicklung des Wakeboarden in den USA. Demensprechend schwierig ist es zwischen den Anglizismen zu unterscheiden, aber mit ein wenig Recherche wirst du den Überblick behalten können. Jede Wakeboard Bindung hat Vor- als auch Nachteile und es gilt im Einzelfall zu prüfen, welche Bindung die richtige ist.

Überblick zu den Wakeboardbindungen

  • Open Toe Liner: der Zehbereich ist offen; passend für bis zu fünf verschiedenen Schuhgrößen
  • Closed Toe Liner: Zehbereich ist geschlossen; gute Passform und mehr Response (Lenkbarkeit)
  • Fußschlaufen: nicht mehr zeitgemäß, jeodoch preisgünstig; schlechter Halt
  • Plates: Fußschlaufen mit einem Fußbett; guter Halt
  • Single Line: durgehender Stiefel; verfügbar in diversen Härtegraden
  • Double Liner: Schuhwerk mit einem Innen- u. Außenschuh; bequem und sicher zugleich

Bestandteile einer Wakeboard Bindung

  • Schließmechanismus: Klettverschluss, Riemenverschluss, Lace-Lock
  • Montageart: Schrauben, Angle-Locks
  • Fußbett: hilft bei der Absorbierung von Druck, Material: Gummit, EVA, Gel
  • Grundplatte: Platte mit Vorrichtung zur Montage und Bindung

Welche Bindung für welchen Einsatz?

Für Einsteiger empfiehlt sich die Open Toe Bindung, die mit einem Schaft ausgestattet ist, der eine schnelle Reaktionsweise hat.

Fortgeschrittene können auf die Closed Toe Bindung zurückgreifen, weil hier das Brettgefühl besser ist. Dies erweitert die Handlungsfähigkeit bei Tricks.

Für Wakeboarder, die nur gelgentlich unterwegs sind, eigenen sich auch Schlaufbindungen. Diese sind preisgünstig und sollten über ein Fußbett verfügen.

Profis greifen im Normalfall auf Closed Toe Bindungen zurück, vorzugsweise auf Double Liner.

Im Zweifelsfall kannst du dich gerne bei einem Händler vor Ort beraten lassen, denn es gibt noch viele weitere Einzelheiten in den Ausführungen, die den Umfang des Beitrages sprengen würden.

Wie viel kostet ein Wakeboard?

Die Preise variieren stark, sodass die Preisspanne zwischen200 € und 650 € liegt. Wichtig für dich ist die Frage: Was will ich mit dem Board erreichen? Mit einem Wakeboard zum Preis von 200 € ist dein Handlungsspielraum auf dem Wasser merklich eingeschränkt. Cables lassen sich damit grundsätzlich nicht anfahren.

Bist du bereits fortgeschritten kommen Boards aus dieser Preisklasse für dich nicht infrage. Die Frage „Was kostet ein Wakeboard“, sollte für Fortgeschrittene keine große Rolle spielen.

Anfänger können schlussendlich getrost auf Boards aus dem unteren Preissegemnt zurückgreifen. Fortgeschrittenen sollten bei der Auswahl Boards aus dem höheren Preisbereich anvisieren, weil hier das Gleitverhalten besser ist und der Handlungsspielraum wesentlich größer ist.

Wie viel wiegt ein Wakeboard?

Das Gewicht bei Wakeboards ist variabel und ist abhängig vom Modell, bzw. dem Material. Wieviel wiegt ein wakeboard jedoch durchschnittlich? Wakeboards wiegen ca.vier bis acht Kilogramm. Das Gewicht beeinflusst zudem die Fahrgeschwindigkeit und das Fahrgefühl. Mit steigender Erfahrung wirst du Unterschiede festmachen können und ein Gefühl dafür kriegen, welches Gewicht adäquat zu deinem Fahrstil passt.

Du kannst beim Kauf auch darauf achten, dass das Board aus Leichtmetallen wie Carbon besteht. Denn das Material hat einen entscheidenen Einfluss auf das finale Gesamtgewicht.

Wie lang ist eine Wakeboard Leine?

Ein wichtiger Bestandteil abseits des Boards, ist die Wakeboard Leine. Häufig werden universelle Schleppleinen angeboten, die nach Belieben gekürzt werden können. Die Länge der Leine ist nicht von besonderer Relevanz. Zudem kann die Länge bedarfsweise eingestellt werden. Wakeboard Leinen gibt es in folgenden Größen:

  • 36 Meter
  • 30 Meter
  • 24 Meter
  • 23 Meter
  • 20 Meter

Auf welche Besonderheiten ist bei Wakeboard Leinen zu achten?

Die Gesamtlänge der Leine sollte knapp über 18 Meter sein und sollte 23 Meter nicht übersteigen. Zudem ist eine gebogene Hantel wichtig, um einen festen Griff zu haben. Letztlich ist es wichtig, dass unbedingt ein Mindestabstand vom Boot besteht. Dieser beträgt 12 Meter.

Das Material der Leine sollte hochwertig sein, damit die Leine bei extremen Zieh-Druck nicht nachgibt. Damit du einen guten Griff hast, sollte der Griff eine Beschichtung haben. So kannst du auch ohne Handschuhe einen guten Halt erzielen.

Einige Seile haben helle Farben, damit sie schnell wiedergefunden werden können und sind sogar mit einem UV-Schutz ausgestattet, um die Belastungsfähigkeit zu erhöhen. Die Belastungsgrenze liegt bei ca. 600 kg.

Es gibt Griffe in diversen Ausführungen und Formen für verschieden Einsatzmöglichkeiten. Mit bestimmten Griffen, lassen sich beispielsweise Tricks besser ausführen.

Wie hoch sind die Kosten bei einem Wakeboard Seil?

Die Kosten stehen in Abhängigkeit zur Seillänge als auch der Qualität. Grundsätzlich solltest du auf hochwertige Seile zurückgreifen, zumal es sich um eine Einmalinvestition handelt. Denn die Lebensdauer von Seilen ist nahezu unbegrenzt.

Seile können somit durchaus teuer sein, insbesondere bei einer speziellen Ummantelung, die das Seil vor äußeren Einflüssen schützt. Aber die Investition lohnt sich und wird für eine lange Haltbarkeit sorgen.

Wakeboard: wie schnell wird man?

Die gute Nachricht für dich lautet: es geht ziemlich schnell voran! Die schnellste Geschwindigkeit, die beim Wakebaorden gemessen wurde beträgt 70 km/h. Das ist die absolute Belastungsgrenze, denn bereits ab einer Geschwindigkeit jenseits der 40 km/h, ist es bereits schwierig die Kontrolle zu behalten.

Wakeboardanlagen ermöglichen eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 30 km/h. Doch diese Geschwindigkeit solltest du als Anfänger nicht unterschätzen. Auch bei dieser Geschwindigkeit ist Erfahrung gefragt. Bei 30 km/h bist du schließlich auch ziemlich schnell unterwegs.

Mit der Zeit wirst du ein Gefühll für verschiedene Geschwindigkeiten entwickeln als auch für die richtige Technik. Denn die Technik beeinflusst deine Geschwindigkeit.

Welche Geschwindigkeit eignet sich für Anfänger?

Anfänger sollte mit kleineren Geschwindigkeiten anfangen und sich langsam herantasten. Die Geschwindigkeit sollte zur Ausrüstung und deinen Fähigkeiten passen.

Am besten ist es, wenn du vorher Wasserski fährst, um ein Gefühl für Geschwindigkeiten zu bekommen. Denn die Geschwindigkeit beim Wasserski ist manchmal doppelt so hoch wie beim Wakeboarden. Auch hier solltest du dich vorsichtig herantasten, um Überraschungen zu vermeiden.

Mit dem richtigen Material und der passenden Ausrüstung kannst du mit ein wenig Übung sogar als Anfänger an Geschwindigkeiten „kratzen“, die Profis erreichen.

Wakeboard: Wie geht das?

Wie startet man mit einem Wakeboard? Bevor du startest, ist es unbedingt wichtig zu kontrollieren, ob der Stiefel richtig fixiert ist. Des Weiteren erfordert der Start ein hohes Maß an Achtsamkeit, insbesondere Anfänger müssen behutsam vorgehen. Zudem solltest du zu deiner eigenen Sicherheit eine Schwimmweste anhaben. Idealerweise sind drei Personen beteiligt: du, ein Beobachter und der Bootsfahrer.

Für den Start legst du dich mit dem Rücken ins tiefe Wasser. Das Board sollte senkrecht vor dir sein. Halte das Seil ebenfalls senkrecht in den Händen. Die Arme müssen gerade und gestreckt sein, während das Boot langsam anfährt. In der Zwischenzeit erhebst du dich langsam und nimmst eine kniende Sitzposition ein. Dein Wakeboard wird durch die Zuglast aus dem Wasser kommen.

Bleibe in der hockende Position bis das Boardaus dem Wasser kommt. Sobald dies der Fall ist, stehst du langsam auf und nimmst eine seitliche Stellung ein, ähnlich wie beim Snowboarden. Das Gewicht wird dabei nach hinten verlagert, während du durch die Wellen gleitest.

Welche Weste für Wakeboard?

Die Weste hat einen hohen Stellenwert, wenn es um das Wakeboarden geht. Denn es geht um die eigene Sicherheit. Wasser kann bekannterweise hart wie Stein sein, je nach Geschwindigkeit. Westen aus dem Bereich des Wakeboarden werden deshalb auch „Prallschutzwesten“ genannt.

Westen sollten somit nicht nur vor dem Ertrinken schützen, sondern auch vor Stürzen im Wasser. Zudem sind Westen gesetzlich vorgeschrieben, sobald Cables betreten werden. Für Obstacles besteht zusätzlich eine Helmpflicht. Denn hier ist die Unfallgefahr besonders hoch, aufgrund von Rampen und Schanzen.

Sofern du Obstacles anfahren möchtest, solltest du auf eine gute Dämmung achten, damit du bei Stürzen ausreichend geschützt bist.

Lässt du dich hingegen lediglich von einem Boot ziehen, so sind auch sogenannte „Life-Jackets“ ausreichend. Life-Jackets dienen primär zum Schutz vor dem Ertrinken. Welche Weste für Wakeboard Touren am besten geeignet ist, steht in Abhängigkeit zum Einsatzgebiet.

Ist ein Wakeboard wie ein Snowboard?

Wakeboards sind vom Prinzip ähnlich wie Snowboards, weshalb das Wakeboarden eine Alternative zum Snowboarden im Winter ist. Deshalb sind Snowboarder relativ schnell fit beim Wakeboarden. Denn sie haben bereits eine eigene Fußstellung und sind mit den Schließmechanismen des Boards vertraut und haben ein Boardgefühl. Zudem sind Snowboarder geübt im Verlagern des Gewichtes und können dieses Können auf das Wakeboarden übertragen.

Die Ausrüstung, die beim Snowboarden vonnöten ist, ist jedoch umfangreicher und teurer im Vergleich zum Wakeboarden. Schlussendlich können Snowboarder das Wakeboarden durchaus als Alternative betrachten und im Sommer sich der Wassersportart widmen. Hast du selbst bereits Erfahrungen im Snowboarden, so wirst du schnell auf deine Kosten kommen beim Wakeboarden!

Welche Wakeboard Marke ist die Beste?

Als Anfänger spielt es eventuell eine untergeordnete Rolle, welche Marke die beste ist. Trotzdem kannst du dir einen Überblick verschaffen, um mit zunehmender Erfahrung zu wissen, welche Umstiegsmöglichkeiten für dich bestehen. Mit der richtigen Marke kannst du dein Potenzial auf dem Wasser ausschöpfen und neue Grenzen erreichen.

Ob es diesbezüglich die eine beste Marke gibt, ist schwer zu sagen. Schließlich gibt es verschiedene Einsatzbereiche, sodass grundsätzlich jedes Board das Beste im jeweiligen Bereich sein kann. Es folgen trotzdem einige Marken, die sich einen Namen gemacht haben und für eine ausgezeichnete Qualität stehen.

Marken im Überblick

Slingshot Wakeboards
Wakeboards aus dem Hause Slingshot haben eine lange Tradition hinter sich. Denn die Marke hat sich bereits einen Namen gemacht, als andere Konkurrenzunternehmen erst mit dem Bau begonnen haben. Slingshot verwendet bei der Herstellung ausschließlich Vollholzkerne, um dem Board natürliche Flexeigenschaften zu verleihen. Das Unternehmen ist ein Trendsetter und steht für Entwicklung und Innovation. Es handelt sich um ein amerikanisches Unternehmen, welches bedenkenlos zu empfehlen ist.

Liquid Force Wakeboards
Liquid Force ist der aktuelle Weltmarktführer und Spitzenreite in puncto Innovation und Ideenreichtum. Aufgrund der engen Kooperation mit Sportlern aus der Branchen, kenn das Unternehmen die Probleme von Wakeboardern aus erster Hand und konzipiert entsprechende Lösungsansätze. Die Anzahl an Innovationen und Erfindungen ist groß. Liquid Force kreierte das erste Board mit mehreren Finnen im Jahre 1997. Zudem wurde 2002 das erste Brett kreiert, das eine abriebfeste Unterseite hatte.

Ronix Wakeboards
Die Marke hat es sich zum Ziel gesetzt die komfortabelsten Bindungen zu entwickeln und gleichzeitig die besten Boards zu kreieren. Ronix wurde von niemanden geringeren als Herb O’Brien gegründet. Seine Ideen fielen auf fruchtbaren Boden, denn Herb O’Brien hat Wakeboards mit ausgezeichneter Qualität kreiert. Herb O’Brienereits hatte bereits in den 1990er seine Durchbrüche als Innovator und hat in dieser Zeit andere Marken hervorgebracht. Er versammelte für seine Kreation die besten Ingenieure und engagierte absolute Querdenker und das Tüpfelchen auf dem i waren die weltbesten Rider, die an der Entwicklung partizipierten.

Was ist einfacher Wakeboard oder Wasserski?

Beide Sportarten sind identisch zueinander und beide Sportarten erfordern eine richtige Technik als auch die Fähigkeit die Balance zu halten.

Wasserski ist hinsichtlich der Balance etwas schwieriger. Wakeboards haben eine größere Outline, bzw. Fläche, die ein besseres Gleiten über das Wasser ermöglicht.

Wasserskier sind schmaler vom Aufbau und erfordern mehr Konzentration beim Ausbalancieren. Beim Wasserski werden zusätzlich höhere Geschwindigkeiten erreicht.

Letztlich liegt es im Auge des Betrachters, ob Wasserski oder Wakeboarden schwieriger ist. Jeder hat seine Talente und Stärken, die in unterschiedlichen Bereichen zur Geltung kommen. Grundsätzlich wird Wasserski empfohlen als Einstieg zum Wakeboarden.

Was heisst Wakeboard und warum heißt es Wakeboard?

Der Name Wakeboard ist abgeleitet vom Motorboot, welches künstliche Wellen erzeugt, die im Englischen „Wake“ genannt werden. Im deutschen Sprachraum werden diese Wellen „Kielwasser“ genannt. Der Wakeboarder nutzt die Wakes als „Kicker“ oder Schanze. Deshalb wird die Sportart auch Wakeboarden genannt, weil mithilfe eines Brettes das Kielwasser „befahren“ wird.

Was braucht man zum Wakeboarden?

Damit du bei all dem Input nicht den Überblick verlierst folgt eine Liste, die das wesentliche zusammenfasst, um mit dem Wakeboarden durchzustarten:

  • Enthusiasmus
  • geeignete Weste
  • Schutzhelm für das betreten von Obstaclesanlagen
  • qualitativ hochwertiges Zugseil
  • Board, welches zu den Gegebenheiten passt
  • verschieden Grifformen, je nach Einsatzgebiet
  • passende Wakeboardbindungen
  • bei kühler Wassertemperatur: Neoprenanzug

Was sollte ich auf dem Wakeboard anziehen?

In erster Linie geht es hier nicht um den Stil, sondern um die Funktionalität der Kleidung. Pflicht ist ohnehin eine Weste und je nach Gebiet auch eine „Prallschutzweste“.

Der Neoprenanzug ist freiwillig und kann bei kalten Wassertemperaturen den Aufenthalt im Wasser angenehmer machen, bzw. auch die Zeitspanne für den Aufenthalt verlängern. Für ein Optimum an Kälteschutz, ist es unbedingt wichtig darauf zu achten, dass der Neoprenanzug die richtige Passform hat. Er muss eng ansitzen, damit das eingedrungene Wasser sich im Anzug erwärmen kann.

Ab wann kann mein Kind Wakeboard fahren?

Obwohl Wakeboarden nicht ungefährlich ist, können Kinderab zehn Jahren an Kursen teilnehmen und ihren Spaß haben. Somit kannst du im Urlaub mit deinen Kindern einen Termin buchen, um gemeinsam mit dem Wakeboarden anzufangen!

Einige Vereinegewähren auch Kindernunter zehn Jahren die Teilnahme an Kursen, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen, die dem Vereinsschreiben zu entnehmen sind.

Was ist Wakeskate?

Die Sportart „Wakeskate“ wurde in starker Anlehnung an das Skateboardkonzipiert. Beim Wakeskate gibt es keine Fixierung der Füße am Board, sodass zahlreiche Tricks, wie beim Skaten möglich sind, wie zum Beispiel ein Kickflip oder Shove-It.

Demensprechend hoch müssen die Fähigkeiten des Wakeskaters sein, denn aufgrund der fehlenden Bindung erfordert es wesentlich mehr Gefühl beim Gleiten. Die Boards haben als Hilfe ein Griptape, wie es auch Skateboards haben.

Letzte Aktualisierung am 27.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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