Paddelboot-Ratgeber: Alles was du vor dem Kauf wissen musst

Paddelboote gibt es zum Stehen oder Sitzen. Sie sind sehr traditionell und absolut abwechslungsreich. Hier ist für jeden was dabei!

Veröffentlich am: 15. Juni 2021 | Zuletzt aktualisiert am 15. Juni 2021

Autor

Janin Falkmann

Leidenschaftliche Wassersportlerin aus Hamburg

Ein Paddelboot was ist das?

Inhaltsverzeichnis

Das Paddelboot zum Stehpaddeln nutzten bereits die Fischer in der polynesischen Inselwelt. Sie fuhren auf Paddelbooten aus Holz. Heute verwendet man meist aufblasbare Paddelboote und nennt sie SUP (stand up paddle) Boards. Das Paddelboot ist im Grunde die spezielle Variante eines Surfbretts. Oben steht der Sportler auf dem Brett. Mit einem Paddel bewegt er sich vorwärts.

Geschichtliches zur Entwicklung der Paddelboote

Als Brett wurden zunächst vom Wellenreiten stammende Tandemboards oder sogar Longboards genutzt, da diese stabil genug waren und genug Auftrieb erzeugten, um das Gewicht des SUP-Sportlers zu tragen. In ihrer Geometrie ähnelten diese früher einem herkömmlichen Surfboard. Die heutigen modernen Paddelbootesind sind speziell für diesen Freizeit- und Wettbewerssport entwickelt.

Das einfache Paddelbrett

Die rutschfeste Oberfläche des Paddelbootes was oberhalb ist und das Wasser überragt, besteht aus PVC. Es ist für Anfänger prima geeignet, vor allem in der breiten Version. Mit Fixierbändern kannst du Gepäckstücke, Kleidung oder das nächste Picknick befestigen.

Das Paddelmaterial

Das Paddel ist aus Aluminium, Fiberglas oder Carbon. Eine Variante ist das Carbongemisch . Es ist günstiger, besitzt dennoch ähnliche Eigenschaften wie Vollcarbon. Puristisch sind Paddel aus Holz oder Bambus. Sie sehen edel aus und erinnern an frühe Paddler vom Pazifik. Die Eigenschaften liegen zwischen Vollcarbon und Aluminium.

Erweiterung und Zubehör

Ein Sitz erweitert das Steh Paddelboot zum Kanu und ein montierbares Surfbrett das Steh Paddelboot zum Windsurfer. Das Paddel ist oft zum Verstauen teilbar. Wenn du dein Handgelenk auf den Knauf des aufrechten Paddels legen kannst, hat es die richtige Länge. Für das aufblasbare Paddelboote gibt es einen Sack zum Verpacken und Transport.

Geschichtliches zur Entwicklung der Paddelboote

Als Brett nutzte man früher das vom Wellenreiten kommende Tandemboard oder ein Longboard. Diese Paddelboote waren stabil genug und erzeugten genug Auftrieb. Sie trugen das Gewicht des SUP-Sportlers und ähnelten in ihrer Geometrie einem herkömmlichen Surfboard. Heutige Paddelboote sind für diesen Sport speziell entwickelt.

Hawaii ist der Ursprungsort des Surfens. Von dort berichtet man, dass das Stand-Up-Paddling nur dem König und einigen von ihm auserwählten Untertanen gestattet war. Es war damit eine Königsdisziplin und eine Alternative an windfreien Tagen zum Wellenreiten.

Moderne Surf-Lehrer machten sich m 20. Jahrhundert diese historische Eigenart zunutze. Sie begannen vermehrt, das Stehpaddeln mit den Paddelbooten als komfortable sowie effiziente Weise zur Fortbewegung einzubauen in ihren Unterricht. Sie hatten einen besseren Überblick über ihre Surfschüler und konnten bequem und sicher Fotos schießen, ohne die Kameras zu beschädigen.

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts verbreitete sich das Stehpaddeln zunehmend zum Freizeitsport und wurde beliebt wie das Schlauchboot- oder Kajak-Fahren. In Europa nutzt du alle Gewässer von den Badeseen bis zur Küste. Du kannst auch an andere Küsten reisen von den Britischen Inseln bis Australien oder Japan.

Mittlerweile werden mit den Paddelbooten bereits internationale Wettkämpfe ausgetragen im Stand Up Paddling. Wenn du das ernster betreiben willst, kannst du dich den entsprechenden Verbänden anschließen. Das sind der Deutschen Kanu-Verband (DKV) oder der Deutsche Wellenreitverband (DWV), die jährliche Meisterschaften ausrichten. Außerdem existiert seit 2014 die German SUP Association (GSUPA).

Was kostet ein Paddelboot?

Gute Stand Up Paddelboote gibt es für 300 bis 600 Euro. Mehr Geld musst du als Einsteiger nicht investieren in dein erstes Paddelboot. Je nach Hersteller, Material und Ausstattung können hochwertige Paddelboote erheblich über 1.000 Euro kosten.

Welche Paddelboote gibt es?

Die Arten der Paddelboote orientieren sich nach dem Einsatzspektrum.
In der Regel ist das SUP ein Mann Paddelboot. Für den Paddelspaß zu zweit sind auch 2er Paddelboote verfügbar. Die 2er Paddelboote sind entsprechend länger und für die Teamarbeit auf dem Wasser geschaffen. Der Paddelspaß wird ebenfalls verdoppelt. Welche Paddelboote gibt es heute?

Allrounder

Allrounder sind typische Boote für Einsteiger. Sie eignen sich für verschiedene Einsatzgebiete. Weiche Kanten und eine rundliche Bauweise verleihen den Allround SUP Boards die Kippstabilität und gute Fahreigenschaften. Meist sind es ein Mann Paddelboote aus Kunststoff mit einem Schaumkern (PVC Sandwich).

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Vorteile:

  • sehr schmal und leicht
  • leichtes Paddeln
  • perfekt für Einsteiger
  • oft mit Zubehör ausgestattet

Nachteile:

  • etwas schwerer zu handhaben

Touring

Bei den Allroundern ist der Unterschied gegenüber den Touringbooten auffällig. Sie haben keine Rundungen mehr an Heck und Bug. Dadurch verringert sich der Wasserwiderstand. Touring Boards sind etwas länger und bieten mehr Spurtreue.

Der schnelle Spaß mit dem Paddelboot

Gemeinsam mit dem spitzen Unterwasserschiff bietet das Touringboot ein Extra-Volumen im Kantenbereich und höhere Geschwindigkeiten. Jeder Paddelschlag wird in schnellen Vortrieb umgewandelt. Wer lange Strecken gerade zurücklegen will, wählt ein Touring Board.

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Vorteile:

  • wendig
  • um 300 cm Länge optimal für Touring

Race

Race SUP Boards sind für alle Geschwindigkeitsmaximierer die richtige Wahl. Während Touring Boards eine gewisse Stabilität gewährleisten, liegt der Fokus der Rennboliden kompromisslos auf Höchstgeschwindigkeiten. Der größte Unterschied ist die extreme Länge zu den Touring Boards von bis zu 450 cm. Es ist meist aus Carbon oder aus Epoxidharz gefertigt.

Bauweise und Steuerung

Beim Unterwasserschiff der Race Boards kannst du dich an Rennboote vom Rudersport erinnern. Gesteuert werden manche Race SUPs mit einem Ruder und mit dem Fuß bedient. Die anspruchsvolle Bauweise sowie der Einsatz leichter Materialien haben ihrem Preis bei den Paddelbooten für Rennen.

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Vorteile:

  • sehr lang und schmal
  • schnell zu fahren
  • extrem robust
  • sehr spurtreu

Nachteile:

  • etwas kipplig
  • für Anfänger nicht geeignet

Wave

Wellenreiten mit dem Paddelboot stellt einige Anforderungen an Paddler und Material. Allround und Touring Boote taugen für erste Versuche beim Wellenreiten. Wachsende Wellenhöhe erfordert allerdings kürzere Wave SUPs. Acht bis neun Feet (ein Feet = 30,48 cm) lange Paddelboote sind wendiger und halten selbst zusammenkrachenden Wellen stand.

Kombinationen mit dem Wellenreiten werden SUP-Surfing sowie SUP-Surfen genannt. Dabei hat das Paddel eine größere Bedeutung. Du setzt es beim SUP-Surfing vor allem ein zum Balancehalten.

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Vorteile:

  • hohe Drehfreudigkeit
  • gut zum Wellenreiten
  • besonders kurz

Nachteil:

  • das Paddeln ist in flachem Wasser anstrengend

Wildwasser

Fahren im Wildwasser wurde zu einer extrem anspruchsvollen Disziplin. Du erlebst bei unberechenbaren Wellen, Wirbel sowie Strömungen in Kombination mit Hindernissen wie Felsen oder Engstellen im Wildwasser bei jedem Trip ein riskantes Abenteuer.

Konstruktion und Besonderheit

Die Wildwasser Paddelboote sind extrem robust konstruiert. Sie lassen sich nahezu auf der Stelle drehen. Das ist wichtig, um extreme Wildwasserpassagen zu meistern. Die kurzen SUP Boards sind rund 90 cm breit. Sie bieten Griffe an der Oberseite, an denen du dich am Brett festhalten kannst, wenn es brenzlig wird.

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Vorteile:

  • sehr robust
  • steif genug bei 1,7 Bar

Kinder Boards

Das Paddelboot für Kinder kommt mit einer geringen Größe und geringem Gewicht. Es ist besonders weich mit dem Fokus auf das Gewicht sowie die Fähigkeiten der Kinder. Kinder nutzen auch normale Paddelboote als Badeinsel.

Es spricht nichts dagegen, Kinder frühzeitig mit dem Paddelboot in Berührung zu bringen. Auf die Heranwachsenden Kinder hat der Trendsport positive Auswirkungen. Er zeigt im Gegenteil dem Nachwuchs, dass Bewegung etwas Schönes ist. Das Paddelboot für Kinder fördert eine Entwicklung des Kindes wie:

  • motorische Fähigkeiten
  • denGleichgewichtssinn
  • die Koordination und
  • die Konzentration

Dabei solltest du dein Kind erst auf ein Paddelboot lassen, sobald es schwimmen kann. Wenn es aus dem Tritt kommt, kann es ins Wasser fallen. Ein früher Schwimmkurs ist ratsam, um dem Nachwuchs die Angst vorm Wasser zu nehmen. Du gibstdie Halteleine, Schwimmweste und Sonnenschutz mit.

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Vorteile:

  • ideal für Kinder geeignet
  • sehr weich und leicht
  • geringe Größe und Eigengewicht

Nachteile:

  • muss öfter ausgetauscht werden

WindSUPs

Einen neuen Trend demonstrieren die WindSUPs. Das sind aufblasbare Paddelboote mit einer Aufnahme eines Segelmastes, an der du den Mast mit dem Segel montierst. An windigen Tagen kannst du damit windsurfen. Damit bekommst du ein breiteres Einsatzspektrum.

Vorteile:

  • schnelle Segelaufnahme
  • sehr stabil durch extra Mittelfinne

Yoga Boards

Yoga- oder Pilates-Workouts kannst du auf den Paddelbooten machen. Die speziell auf Fitness zugeschnitten sind. Sie unterschreiten in der Regel nicht eine Breite von 35 Zoll, sind lang und für die Übungen optimal geeignet. Allerdings erschwert auf dem Wasser das Halten der Balance die Übungen. Es ist eher für erfahrene Sportler geeignet.

Vorteile:

  • Das Yoga Board bereichert den Sport
  • Es ermöglicht ein komplexes Muskeltraining
  • Yoga unter freiem Himmel

Nachteile:

  • braucht Übung
  • eher nicht für klassisches Yoga geeignet

Welches Paddelboot passt zu mir?

Welches Paddelboot passt zu mir oder dir, entscheidet sich nach verschiedenen Kriterien. Paddelboote gibt es in aufblasbar oder als Hardtail. Dazu sind verschiedene Breiten, Längen und Dicken erhältlich.

Außerdem spielt das Gewicht und das Design eine Rolle.
Zudem kommt es darauf an, wo du mit dem Paddelboot hin möchtest, ob du das Abenteuer suchst oder es ruhig angehen willst. Des Weiteren gibt es Zubehör wie Sitz oder Segel und die Möglichkeit deinen Partner mitzunehmen.

Länge und Breite, hier in cm

Für die Umrechnung: Ein Zoll oder Inch ist 2,54 cm. Als Anfänger wählst du am besten eine Länge von 300 bis 340 cm (. Mehr Wendigkeit hat das Paddelboot bei 300 cm, mehr Länge (bis 400 cm) bietet mehr Geschwindigkeit und besseres Gleiten. Die Breite für höhere Stabilität liegt bei Einsteigern bei 80-86 cm, für Fortgeschrittene bei 60-75 cm.

Die originalen Maßangaben

Anfänger greifen auf die breiteren Boards zurück mit einer Breite von rund 32 Zoll. Die Länge zwischen 10’2‘‘ sowie 12’6‘‘ ist ebenfalls für Einsteiger gut geeignet. Schwere Fahrer greifen zu längeren Paddelbooten. Das Boot mit 10’2 Zoll ist wendig und vor allem für den Allround-Einsatz geeignet. Entspannter sind längere Boards, aber nicht so wendig und perfekt bei Touring-Ausflügen. Yoga- oder Pilates-Workouts passen auf Paddelboote mit mindestens 35 Zoll Breite.

Paddel

Das Paddel ist am besten eine Blattlänge länger als deine Körpergröße beim Anfänger. Du kannst damit besser und kraftvoller Paddeln. Zum Verpacken sind Paddel oft geteilt und zusammengesteckt. Das Material besteht aus Holz, Aluminium, Glasfaser, Carbon oder Kunststoff und ist eher Geschmackssache.

Manometer und Pumpe

Das Manometer ist ein Druckmessgerät. Du pumpst dein Paddelboot mit einer guten Pumpe auf und beachtest die Angaben des Herstellers.

Zubehör

Nützliches Zubehör sind Halteleinen am Paddelboot. Sie sind extrem nützlich, da sie das Board hindern, wegzuschwimmen. Sie gehören in der Regel nicht zur Standardausstattung. Die SUP-Halteleinen werden als „SUP leash“ bezeichnet.

Halteleinen müssen

  • flexibel sein
  • Tragekomfort am Bein bieten
  • bedienungsfreundlich sein
  • sich leicht an deinem Board befestigen lassen

Bei starkem Wellengang ist eine Halteleine praktisch. Liegst du bei einer plötzlichen Welle mal im Wasser, bist du froh, das Paddelboot schwimmt nicht weg. Ein abtrünnigen Board jagen ist kein Leistungssport.

Volumen

Das Volumen ist relevant für die Fahrleistung des Paddelbootes. Es wird durch das Gewicht beeinflusst, das du auf die Waage bringst und mit dem du das Paddelboot belastest. Das Paddelboot muss zu deinem Gewicht im Volumen passen.

Wiegst du 150 kg, braucht das Paddelboot ein Volumen von mindestens 230. Bei deinem Gewicht von 105-120 kg reichen 220 Liter. Paddelbooten sind mit einem Volumen von bis zu 400 Litern erhältlich. Die Rechnung ist einfach: Brettvolumen minus Körpergewicht = Restvolumen (Beim Anfänger 110-140 Liter).

SUP Board Set

Als Anfänger und Einsteiger bist du gut beraten, ein SUP Board Set zu wählen. Abgesehen vom Board braucht du einen Neoprenanzug und eine Schwimmweste. Beispielsweise gibt es Sets mit Sitz. Für die Verwendung als Kajak werden ein Sitz mit Rückenlehne und eine Stütze für die Füße oben auf dem Paddelboot befestigt.

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Wie du richtig aufsteigst

Übung macht den Meister. Die Fahrt mit dem Paddelboot will gelernt sein.

Aufknien

Du kniest auf dem Paddelboot, die Hände auf dem Boden und hältst das Paddel fest. Als Anfänger paddelst du in der Hocke, bis du genug Sicherheit gefunden hast.

Füße aufsetzen

Du ziehst einen Fuß unter den Körper und Tritts auf, lässt aber beide Hände auf dem Paddelboot. Du balancierst aus und ziehst den anderen Fuß auf das Paddelboot.

Aufrichten

Aus der Hocke erhebst du dich vorsichtig und balanciert und nimmst das Paddel mit nach oben. Die Füße stellst du schulterbreit auseinander und beugst deine Knie leicht.

Paddeln und Steuern

Zum Ausgleich paddelst du abwechselnd links und rechts alle 3-5 Züge zum Vorwärtskommen. Du paddelst mehr auf der rechen Seite zum Steuern nach links und mehr links zum Steuern nach rechts.

Die meistgekauften Paddelboote

Die aufblasbaren Boards sind mittlerweile qualitativ auf der Höhe der klassischen Paddelboote aus Holz, können ungeachtet dessen besser transportiert werden, weil sie sich zusammenfalten lassen. Die Hersteller liefern meist neben dem Board die Luftpumpe sowie einen Transportrucksack. Die meisten Stehpaddler kaufen ein aufblasbares SUP.

Deine Wahl des passendes Paddelbootes?

Paddelboote sind in unterschiedlichen Längen und Breiten erhältlich. Die Angaben der Hersteller sind in der Regel in Fuß und Zoll. Als Anfänger brauchst du ein etwas breiteres Board, das etwa eine Breite von 32 Zoll hat. Die Länge sollte zwischen 10’2‘‘ und 12’6‘‘ betragen, die für Einsteiger gut geeignet ist.

Schwerere Fahrer sollten ein noch längeres Board kaufen. Das Board mit 10’2 Zoll ist für den Allround-Einsatz geeignet und schön wendig. Längere Boards sind weniger wendig, aber entspannter bei Touring-Ausflügen.

Du musst beim Kauf des Paddelbootes neben der richtigen Breite und Länge beim Paddel auf die korrekte Höheneinstellung achten. Zudem macht bereits die Form sowie Größe der Board-Finnen einen großen Unterschied.

Wie wird ein Paddelboot noch genannt?

Das heutige Paddelboot hat eine englische Abkürzung: SUP, stand up paddle Board. Die meist aufblasbaren Paddelboote sind iSUPs, inflatable stand up paddle Boards. Natürlich kannst du für das Paddelboot auch eine deutsche Bezeichnung bevorzugen. Dann sprichst du von einem Stehpaddel-Board oder -Brett.

Wie sieht ein Paddelboot aus?

Auf den ersten Blick ist es dem klassischen Surfbrett ähnlich. Bei näherer Betrachtung stellt sich die Fülle des Einsatzspektrums heraus. Du kannst es in ruhigem, wilden oder welligen Wasser nutzen. Du bewegst dich im Stehen mit Hilfe des Paddels fort.

Auf der Oberseite kannst du oft mit Spanngummis Gepäck oder Kleidung sicher fixieren. Außerdem hat die Oberseite eine rutschfeste Standfläche. Die Länge und Dicke des Paddelbootes variiert je nach Einsatzanforderungen. Auf der Unterseite befinden sich eine oder mehrere Finnen.

Finnen beeinflussen die Fahreigenschaften

Die Finnen beim Paddelboot kommen in unterschiedlichen Formen und Größen. Meist sind sie in Sichel- oder Delfin-Form. Die Finne bringt Stabilität im Wasser. Bei leichtem Wellengang sorgt sie dafür, das das Paddelboot nicht umkippt. Außerdem kannst du nur mit Finne geradeaus fahren.

Die Details der Finnen

  • Die große lange Finne bringt Stabilität, erhöht den erhöht den Wasserwiderstand und die Bremswirkung.
  • Die kleine Finne ist für flaches Wasser, hat wenig Tiefgang, ist perfekt im Wildwasser.
  • Mehr Finnen bieten mehr Stabilität im Wasser und in Wellen oder Wildwasser zusätzliche Sicherheit.
  • Die dicken Finnen sind robuster als dünne und haben mehr Wasserwiderstand.
  • Lange Mittelfinnen sowie extra Side-Fins bringen mehr Stabilität und weiniger Drehfreudigkeit.
  • Kleine kurze Finnen sind optimal im flachen Gewässer und Wildwasser.
  • Wind-SUP-Boards haben unterhalb der Segelmastanbringung eine große zweite Mittelfinne.

Formen der Paddelboot Finnen

Meist liegt dem Paddelboot eine FiSichel- bzw. Delfin-Form bei. Das ist bei meist die perfekte Finne. Sie schränkt die Drehfreudigkeit nicht stark ein und sorgt für einen guten Geradeauslauf. Delfin-Finnen sind nicht so lang. Das SUP-Board kann im flachem Wasser damit hervorragend gehandelt werden.

Einigen Boards kommen mit einer Seegrasfinne (Weed Finne) Sie ist mit einem geringen Tiefgang sowie der abgeschrägten Kante perfekt in flachen Passagen geeignet.

Touring und Race-Boards haben meist eine größere sowie längere Finne in Wing-Form. Sie muss bei größeren Boards sowieso größer konzipiert sein, um für genug Stabilität im Wasser zu sorgen. Bei Touren und Rennen bietet sie vorteilhaft eine verbesserte Spurtreue.

Beschädigte Finnen haben schlechte Fahreigenschaften

Benutzt du dein Paddelboot für längere Zeit nicht, stellst du fest, was die Finne alles mitgemacht hat. Die Finne hat mal am Untergrund gekratzt oder ist irgendwo hängen geblieben. Nach längerer Benutzung bekommen Finnen Kratzer und Kerben, die die Fahreigenschaften negativ beeinflussen.

Kontrolliere die Finne regelmäßig auf Schäden. Bei vielen Kratzern schleife sie wieder glatt mit einfachem Schleifpapier vom Baumarkt. Bei Kerben in der Finne denkst du besser über den Neukauf einer Finne nach. Sie ist günstig als Ersatzteil für dein Finnen-System.

Materialien der Finnen

Finnen kommen in unterschiedlichen Materialien. Am gängigsten bei Paddelboot Finnen ist Kunststoff als Material. Es hat den Vorteil, dass es robust und günstig ist. SUP-Finnen gibt es des Weiteren aus Carbon, Nylon und Holz.

Die Carbon-Variante ist unglaublich leicht, aber empfindlicher für Schäden. Sie kann bei falscher Handhabung brechen. Zudem lässt sie sich nicht einfach abschleifen wie die Finne aus Kunststoff. Die Finne für Einsteiger ist besser eine robuste, als eine mit weniger Gewicht.

Finnensysteme beim Paddelboot

Die gängigsten Systeme beim Paddelboot sind das US-Finbox- und das Steckfinnen-System. Das US-Finxbox System fixiert die Finne mit einer Schraube und Unterlegscheibe im Finnenkasten. Es ist zu Beginn etwas umständlich und verlang Fingerspitzengefühl und Übung. Das System hat sich bei den großen Herstellern durchgesetzt.

Beim Steckfinnen-System schiebst du die Finne in den Finnenkasten ein und sicherst mit einem kleinen Stift. Anbringen der Steckfinne ist erheblich weniger kompliziert und ist schnell gemacht. Das Abnehmen ist ebenfalls einfacher. Es kommt in der Regel bei günstigen Paddelbooten zum Einsatz.

Wo darf man Paddelboot fahren?

Für den Fall, dass du das Paddelboot gekauft hast und dich fragst: Wo darf man Paddelboot fahren? Die Antwort ist einfach: Wo Wasser ist, darfst du auch paddeln. Aufgrund der Konstruktion kannst du es auf flachen deutschen Gewässern fahren. Auf deutschen Seen, Bächen und Flüssen ist das Paddelboot optimal. Du darfst es im Wildwasser verwenden, damit Wellenreiten oder Surfen auf der Nord- und Ostsee oder am Meer in Küstennähe herumtreiben sowie elegant auf dem Badesee.

Aufblasbares Paddelboot

Die meisten SUPs sind Paddelboote zum Aufblasen, es gibt aber auch Paddelboote aus Hartschale, z.B. aus härteren Kunststoffen. Bei den aufblasbaren Boards ist der platzsparende Transport praktisch. Die Hardboards sind dagegen stabile leichter zu reparieren.
Anfänger entscheiden sich häufig für ein aufblasbares Boot, weil es ein kleines Packmaß und ein breites Einsatzspektrum hat.

Vorteile gegenüber dem Paddelboot aus Hartschale:

  • preiswerter
  • einfach zu verstauen
  • einfach zu transportieren
  • unkompliziert bei der Anwendung
  • robuster bei Kiesstränden und kleinen Steinen
  • Badeinsel für Kinder
  • kaum Verletzungsgefahr

Nachteile des Paddelboots zum Aufblasen:

  • anstrengendes Aufpumpen
  • Reparatur ist kompliziert
  • kann sinken
  • etwas schlechtere Fahrleistung

Mehr als ein Gummi Paddelboot

Das Paddelboot zum Aufblasen ist mehr als ein Gummi Paddelboot. Die Ober- und Unterseite werden mithilfe des Dropstich-Verfahrens mit Verbindungsfasern zusammengehalten. Das Paddelboot zum aufpumpen kommt auf 12-15 psi Druck, das ist max. 1 bar. Damit ist es fast so steif wie ein festes Brett. Das Paddelbbot zum Aufblasen hat den Paddelbooten den Durchbruch beschafft.

Der praktische Transportvorteil

Steifigkeit, Gewicht sowie die Robustheit variieren je nach Hersteller. Das Paddelboot lässt sich ohne Luft zusammenrollen. Es passt mit Pumpe und Paddel in einen 60 Liter Rucksack. Das ganze wiegt zwischen 12-15 kg, Kinderboards etwa. 8 kg. Der Transportvorteil lädt ein, entfernte und abgelegene Spots zu entdecken.

Paddelboot aus Hartschale

Neben den weit verbreiteteren Paddelbooten zum Aufpumpen, den Inflatables, sind Paddelboote aus härterem Material erhältlich. Das sind Paddelboote aus Hartschale wie Kunststoff oder Carbon. Inflatables sind platzsparend und robuster. Dagegen benötigen die Hardboards keine komplizierte Reparatur.

Material und Merkmale der Paddelboote aus Hartschale

Je leichter das Hardboard wird, desto höher wird die Leistung sowie der Preis. Gleichzeitig nimmt die Robustheit meist ab. Die Boards werden grundsätzlich hergestellt aus Polyethylen (PE), aus Acrylnitril-Styrol-Acrylester in der Außenschicht (AST/ASA), einem witterungsbeständigen Kunststoff sowie Epoxidharz oder Karbon.

Paddelboot aus Holz

Paddelboote aus Holz sind, wie die anderen Hardboards, lediglich beim Reiten in großen Wellen sowie bei professionellen Rennen im Einsatz. In den anderen Bereichen haben die iSUPs sie bereits verdrängt.

Paddelboot faltbar

Um einem Missverständnis vorzubeugen, spezielle Paddelboote sind faltbar längs in der Mitte, aber nur unaufgeblasen. Sie lassen sich dann normal aufrollen. Du sparst dabei 40% Platz in der Höhe. Der Transportrucksack ist entsprechend kleiner und der Transport im Flugzeug als Handgepäck möglich.

Paddelboot mit Motor

Das Paddelboot mit Motor ist ein Paddelboot mit Elektromotor. Der Motor wird neben der Fortbewegung auch zum Aufpumpen genutzt. Das Paddelboot mit Elektromotor hat einen Jetantrieb, sodass zusätzlich eine Finne montiert werden kann. Eine andere Variante ist die Montage statt der Finne.

Zusätzlich bieten diese Boote eine LED-Beleuchtung Sie beschleunigen das Paddelboot auf 5-8 km/h für einige Stunden für 20+ km. Die Paddelboote haben auch ohne Motor eine gute Fahreigenschaft. Die Motoren habe eine Leistung von 200-400 Watt und kosten rund 1200-1500 Euro.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Paddelboot

Viele Fragen sind im Ratgeber bereits beantwortet worden. Ein paar sind noch übrig:

Welches Paddelboot eignet sich für Anfänger?

Je nach deinem Körpergewicht ist ein Paddelboot von 300-340 cm Länge richtig für den Einstieg. Das Paddel muss eine Blattlänge länger als deine Körperhöhe sein und die Breite liegt bei 80-86 cm.

Was brauchst du alles beim Stand-Up-Paddeln?

Vielleicht benötigst du neben dem passenden Brett mitsamt Paddel und Pumpe noch eine Halteleine. Dazu brauchst du Geduld, Konzentration, eine ordentliche Portion Sonnencreme und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Kann ich ein gebrauchtes Paddelboot kaufen?

Paddelboote und Paddel kannst du auch gebraucht kaufen. Dabei achtest du unbedingt auf den Zustand. Ein aufblasbares Board sollte eine unbeschädigte Hülle aufweisen. Beim Kauf eines Hardboards ist wichtig, dass es keine Löcher hatte und keine hat. Eine Reparatur ist zwar möglich, meist dringt aber Wasser ins Board und die Fahreigenschaften werden schlechter.

Welches Paddelboot eignet sich für Hunde?

Hunde sowie Kinder kannst du als Fahrer bei der Tour mitnehmen, wenn das Board genug Volumen hat. Dein Hund passt beim Stand Up Paddeln auf das Paddelboot, wenn es mindestens eine Länge von 12 Fuß aufweist. Ein für das Touring geeignetes Paddelboot ist bei der Mitnahme von Hunden und Kleinkindern die richtige Wahl.

Fazit

Du bist sicher auf den Geschmack gekommen. Und suchst dir nun dein Paddelboot samt Zubehör in deinem Shop aus. Hast du schon etwas Erfahrung und du möchtest mehr erleben? Dann kommt vielleicht ein neues, moderneres in Frage. Oder du hast ein neues Einsatzspektrum im Auge und suchst dafür ein passendes Paddelboot.

Letzte Aktualisierung am 27.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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