Der ultimative Ratgeber: Kiten

Kitesurfen ist die Kunst, über's Wasser zu fliegen!

Veröffentlich am: 18. Juni 2021 | Zuletzt aktualisiert am 15. Juni 2021

Autor

Janin Falkmann

Leidenschaftliche Wassersportlerin aus Hamburg

Kitesurfen oder Kiteboarden oder einfach Kiten ist eine relativ neue Wassersportart. Sie ist entstanden aus dem Kitesailing. Der oder die Sportlerin steht beim Kitesurfen auf einem Board, ähnlich einem Wakeboard und hält dabei einen Lenkdrachen in den Händen.

Übers Wasser fliegen

Je nach Können, der Höhe der Wellen und dem Zug des Drachens unterstreichen Sprünge und kurze Flüge das attraktive Freizeitvergnügen, welches sich kiten nennt.

Eine junge Sportart

Noch zu Beginn des Jahres 1998 übten nur Fünf Sportler das Kitesurfen in Kiel aus. In Deutschland war das Kitesurfen bis dahin unbekannt. Zwölf Jahre später trafen sich eine Gruppe von jungen Leuten in Kiel und Wilhelmshaven, um gemeinsam zu Kiten. Der Sport gefiel sowohl den Sportlern als auch den Zuschauern so gut, dass die erste deutsche Kite-Meisterschaft bereits im Jahr 2000 ausgeführt wurden. Das Kitesurfen hatte seine Fangemeinde gefunden. Eine Gemeinschaft, die stetig wächst, denn Kiten macht Spaß, erfordert wenig Aufwand und die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen.

Die Windkraft lässt das Board über das Wasser gleiten

Eine Voraussetzung für das Kitesurfen ist der Kitebuggy. Er wurde 1990 von Peter Lynn erfunden. Denn erst durch den Kitebuggy ist es möglich, die Kraft der Lenkdrachen zu nutzen. Kitesurfen ist für alle Menschen ideal, die das Wasser und das Meer lieben. Die es lieben, in das Element Wasser einzutauchen, mühelos darüber zu gleiten und zu springen, ja fast zu fliegen. Kitesurfen lässt Menschen mit einem geringen Aufwand an Kraft mühelos Schweben. Wer es einmal probiert hat, weiß, es gibt keinen anderen Wassersport, der ebensolchen Spaß bringt. Außerdem ist das Kitesurfen leicht zu erlernen. Und Kitesurfen hinterlässt auf dem Wasser nur eine sekundenlange Wand aus Spray, alles Spaß, der das Klima schont.

Kitesurfen lässt sich einfach erlernen

In der Regel braucht Mann und Frau nicht mehr, wie zehn Stunden, um das Kitesurfen zu beherrschen. Klar Profi, wird man erst mit der Übung. In einem Kurs von ein bis drei Tagen wird das Basiswissen erlernt. Außerdem wird viel Interessantes den richtigen Start im Wasser und die Vorbereitung vermittelt. Wer nach solch einen Kurs auf dem Brett steht, fährt mit dem Wind.

Welche Ausrüstung ist nötig?

Zu den Top-Marken in betreff Ausrüstung Kitesurfen gehören Duotone, Naish, Cabrinha, Fone und Gaastra sowie Ozone. Doch bevor es an den Kauf von Board, Trapez oder Kite geht, heißt es erst mal durchatmen und überlegen. Soll es gleich die komplette Ausrüstung erworben werden? Und welche Art Kite ist richtig? Denn das Kite sollte zum Können, dem Gewicht und dem Segelstil des Sportlers passen. Außerdem ist zu klären, ob die Teile einzeln oder im Set erworben werden sollen. Ein komplettes Kiteset enthält den Kite, das Board, Bar, Leash und Pump. Zu beachten ist, dass sich Board, Kite und Trapez aufgrund der Fähigkeiten, des Fahrstils und der Bedürfnisse der Wassersportlerinnen unterscheiden. Deshalb gibt es verschiedene Kite Kategorien, die sich in ihrer Form unterscheiden. Sie heißen Tubekites, Allround, Big Air, Freestyle, Lightwind und Wave.

Der Drache hält viele Jahre

Kites haben eine lange Lebensdauer, auch bei starkem Gebrauch halten sie vier bis sechs Jahre. Daher lohnt auch der Kauf eines gebrauchten Kites, wenn es pfleglich behandelt wird. Ein Kite sollte niemals nass eingepackt werden.

Welchen Kite für Anfänger?

Anfänger sollten mit einem Tubekite oder Allround-Kite beginnen. Tubekites werden mit einer Luftpumpe gefüllt. Tubekites erhalten ihre Form durch den Luftdruck im Tube. Ihr Vorteil gerade für Anfänger liegt darin, dass sie auf dem Wasser schwimmen, stürzt der Sportler ab. Tubekites werden unterschieden in Bow / SLE Kites, C-Kites, Hybrid Kites und Delta Kites. Sie kosten zwischen 640.- und 1330.-€.

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Das Allround-Kite

Sogenannte One-Do-It-All-Kites sind vielseitig und daher für alle Anfänger des schönen Sports geeignet. Ein Allround-Kite eignet sich zum Üben und Ausprobieren. Während Experten ein Kite-Set wählen sollten, das Sprünge mit viel Hangtime unterstützt. Mit einem Allround-kite lässt sich alles ausprobieren, aber eben nicht perfekt. Allround-Kites ermöglichen leichte Starts, bieten eine große Windreichweite, haben viel Hangtime und können ohne Probleme in der Höhe laufen. Außerdem können Anfängerinnen leicht in der Welle wenden.

Im Set zum Kiten ist alles enthalten

Komplette Sets bestehen vorwiegend aus Allround-Kites und Allround-Boards. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie jeden Spaß mitmachen und durch ihre Haltbarkeit lange Freude bieten. Die bekanntesten Allround-Kites sind Cabrinha Switchblade/ Radar/FX, F-One Bandit, Go Pure, GA Spark, Naish Pivot, Naish Ride, Nord Mono und Ozon Katalysator sowie Ozone C4. Allrounder sind relativ kostengünstig zu erwerben, Online gibt es sie bereits zwischen 630.- und 1240.-€.

Die Kites für Könner: Das Freestyle-Kite

Sie werden zwei Gruppen aufgeteilt, den extreme C-Kite und dem Allround-Freestyle. Die extreme C-Kites wurden für Kitesurfer mit Stiefeln geschaffen, die ohne Haken kiten, um sehr große Luftschleifen über dem Wasser zu vollführen. C-Kites haben, wie der Name sagt, eine C-Form. Sie sind kraftvoll und gut geeignet für Freestyle-Actionen, die Übung und Können voraussetzen. Ihre zusätzliche Kraft ermöglicht es den Sportlern, sich in die Luft zu schießen, damit sie großartige Tricks auszuführen können. Durch die Form Stabilität der Kites werden sie in der Luft gehalten. Den Könner unter den Kitesurfern wird geraten, sich für eine große Größe zu entscheiden, da mehr Fläche auch mehr Wind fängt. Mit C-Kites können Könner ihre Grenzen ausloten, gleichzeitig unhooked fahren und an dem Wavestyle orientierte Tricks ausführen. C-Kites haben viel weniger Depower als ein SLE-Kite, da sich die Wingtips nicht nach hinten bewegen lassen.

Wave-Kite und Foil Kite

Wave-Kites wurden konzipiert, um Wellen zu reiten. Spaß auf großen Wellen ist hier das Motto. Nicht unterschätzt werden darf dabei die Herausforderung. Jedoch sind echtes Können und viel Übung erforderlich. Die Wave-Kiter fahren auf einem Wellenreitbrett mit sogenannten Strapsen. Dadurch wird der Sportler praktisch mit dem Kite und dem Wind in die Welle gezogen. Wave Kites ermöglichen den Sportler bestimmte Übungen und Wendungen auf dem Wasser, wie beispielsweise die schnellen Neustarts, Drift-Power oder Low-End-Power. Wave-Kites können sehr schnell gesteuert werden. Wave-Kites eignen sich nicht für Anfänger. Wave-Kites werden für einen Preis zwischen 700.- bis 1300.-€ angeboten.

Das Foil kite

Foil Kites sind Matten- oder Softkites, die sich durch die Kraft des Windes selbstständig mit Luft füllen. Der Wind weht in das Kite hinein. Stürzt das Kite ab, bleibt einfach auf dem Wasser liegen. Dadurch lässt es sich ebenso leicht wie ein Tubekite starten. Die soften Kites sind viel leichter, wie Tube-Kites, daher kann mit ihnen auch nur efahren werden, wenn Wind herrscht. Tubekites brauchen die doppelte Windstärke, um das Kiten zu ermöglichen. Der Nachteil von Foil Kites liegt darin, dass sie wenig stabil und teuer sind. Der Relaunch ist schwierig und das Kiten fühlt sich langsam an.

Was ist ein Hybrid Kite?

Sie nehmen die Mitte zwischen einem C- Kite und einem SLE Kite ein. Hybrid Kites vereinen das Beste beider Kites in sich. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie stabil sind, über einen guten Pop verfügen und sich direkt lenken lassen sowie schnell sind. Die Form ist eine Mischung aus einem Bridles und einem C-Kite. Hybridkites sind gut geeignet, Tricks zu erlernen.

Delta Kites

Delta-förmige Kites sind gute Allrounder. Delta-Kites eignen sich durch ihre Form für alles beim Kiten. Denn sie lassen durch die C-Drachen Form gut lenken, sind reaktionsschnell und für hohe Sprünge geeignet.

Welcher Kite zum Springen?

Geeignet für Sprünge sind daher das Delta,-Hyprid,-und Wave-Kites.

Worauf achten beim Kauf eines Kiteboard?

Das Kiteboard sollte zum jeweiligen Kite passen, um größtmöglichen Spaß und Bewegungsfreiheit auf dem Wasser zu bieten. Angeboten werden Wakestyle, Freestyle, Freeride, Race und Wavekiteboards. Die eckigen Wakestyle Boards verfügen über befestigte Wakeboard-Stiefel und tiefe Kanäle auf der Unterseite für den zusätzlichen Grip. Da der Boden gesintert ist, eignet sich das Board für Hindernisse. Während die leichten Freestyle Kiteboards eckig sind und nur mit wenige Kanälen aufweisen. Mit einem Freestyle-Boards ist das Fahren lebendiger. Die Spitze und das Heck von einem Freeride-Kiteboards sind schmal, so dass schneller gefahren werden kann und hohe Sprünge möglich sind. Raceboards sind für die Könner, da sie sind ultraschnell und sehr windstark sind. Und die beliebten Wave Kiteboards bringen den größten Spaß auf Wellen. Diese Boards können mit Riemen und ohne Riemen verwendet werden.

Welcher Kite Bar breite?

Das Bar besteht aus vier Leinen, dem Chickenloop, der Controlbar, einer Depowerlinie, den Schwimmern, dem Depower-System und dem Sicherheitssystem. Verwendet werden 4-Leinen Bars und 5-Leinen Bars. Der 5-Leiner Bar wird bei C-Kites verwendet, die aus Gründen der Sicherheit eine Mitteleine haben. SLE-Kites benötigen keine zusätzliche 5. Leine. Das Bar muss zur Art des Kites passen, da sich die Leinenlängen, der V-Splits und die Pigtails unterscheiden.

Welche Kiteboard Größe?

Die Wahl der Boardgröße hängt Gewicht und die Fähigkeiten des Kitesurfers ab. Ein kleines Kiteboard dreht schnell. Ein größeres Kiteboard ist aber sicher für Anfänger und ein größeres Körpergewicht. Daher lohnt es eher, eine größere Größe auszuwählen. Das Verhältnis zwischen dem Gewicht des/der Fahrerin und Boardgröße muss stimmen. Anfänger brauchen ein größeres Board. Ein Gewicht von 80 kg erfordert rund 140 cm, Anfänger mit höherem Körpergewicht sollten daher ein größeres Board wählen. Es gibt vielen Arten von Boards, wie verschiedene Stile. Mit einem Leichtwind Kiteboards kommt man schnell aufs Wasser. Es lässt sich schnell beschleunigen und leicht im Wind fahren. Auch Anfänger fahren gut mit diesen stabilen und großen Boards. Leichtwindbretter sind quadratisch und flach, daher schwimmen sie gut.

Anfängern wird oft empfohlen, mit einem größeren Kiteboard zu beginnen. Normalerweise sind 140 cm eine gute Größe. Fortgeschrittene Kiter fahren mit Brettern zwischen 130 und 138 cm.

Welche Kiteboardgröße bei 70 kg?

Ab 70 kg sollte eine Größe von 130-136 cm gewählt werden, bei 80-95 kg bereits 134-140 cm und ein Körpergewicht von 95 kg erfordert 138 cm.
Mit einem leichten Kiteboard fährt es sich allerdings besser. Schwere, steife und große Boards fühlen sich eher als Ballast an, den der Kiter beim Steuern, Springen, Drehen merkt.

Welche Kitegröße bei 65 kg?

Schlanke, leichte Menschen wählen ein leichtes Brett in der Größe von 126 cm. Anfänger sollten allerdings ein etwas größeres Brett von 130 bis 135 cm auswählen. Denn ein größeres Board bietet mehr Stabilität. Zudem kann man es mit weniger Wind fahren. Dies ist für Anfänger entspannter und leichter zu meistern.

Welchen Kite kaufen?

Die Auswahl des Drachen bestimmt sich nach der Körpergröße, dem Gewicht und dem jeweiligen Können. Für die See empfiehlt sich ein großer Drachen von 12 Meter und an der Küste ein kleineres Kit.

Welche Kitegröße?

Das kommt auf das jeweilige Gewicht an. Sportler mit einem Gewicht von 70 bis 90 kg. Sollten ein Kite von 11 bis 13 wählen. Wer auf der Nordsee oder der Ostsee fahren möchte, greift am besten zur Größe 12. Bei über 90kg empfiehlt es sich allerdings, die 13 zu wählen.

Welcher Kite bei welchem Wind?

Größe 13 ist ausreichend für das Kiten mit 12-18 Knoten. Der normale Kitewind in Deutschland. Im Sommer ist Größe 17 angesagt, im Winter eher 10, da sich der Wind Jahreszeit abhängig ändert. Die Größe 9 ist ideal für den Wind hierzulande. Mit einem Kite Größe 9 kann das ganze Jahr in Norddeutschland gefahren. Mit Größe 12 bis 15 kann man auch bei sehr leichter Wind kiten. Also darüber wird der Kite teuer und ist nicht wirklich nötig.

Wie wird Kite ausgesprochen?

Kite, zu Deutsch Drachen, gesprochen Keit, unterscheiden sich in der Form. Kites werden in zwei Arten unterschieden: Tube Kites und Matten. Hier unterteilen sich die Tubekites wiederrum in C-Kites und Bow-Kites.
Welche Kitegröße bei 70 kg?

Ab wann kann man Kitesurfen?

Ein Einstiegsalter ab 10 Jahren wird empfohlen, denn dann bringen Kinder eine gewisse Ausdauer mit. Ihr Vorteil ist, dass sie sehr schnell lernen. Einige Kiteschulen sowie der VDWS gehen allerdings nicht vom Alter, sondern von einem Mindestgewicht aus, das bei 35 bis 40kg liegen sollte. Wichtig ist, dass das Kind die nötige Motivation mitbringt. Außerdem müssen die Kinder das Schwimmen sicher beherrschen, kräftig fit und geschickt sein. Kinder lernen intuitiv durch Ausprobieren. Die theoretischen Details und die Technik vermittelt eine gute Kiteschule.

Welcher Kite bei welchem Gewicht?

Die Kitegröße bestimmt sich durch da Gewicht sowie die Windstärke, die in Knoten berechnet wird. Bis 50 kg reicht ein Kite von 5 und 12 qm je nach Knochenstärke. Ab 50 kg sollte der Kite zwischen 8 und 15 qm groß sein. Alles über 90 kg bedarf eines Kites von14 bis 17 qm. Sehr große und kräftige Menschen, die 100 kg und mehr wiegen, müssten um wirklich mit dem Wind zu fahren, eine Größe von 19 qm wählen.

Welcher Kite bei welchem Wind?

Größe 13 ist ausreichend für das Kiten mit 12-18 Knoten. Der normale Kitewind in Deutschland. Im Sommer ist Größe 17 angesagt, im Winter eher 10, da sich der Wind Jahreszeit abhängig ändert. Die Größe 9 ist ideal für den Wind hierzulande. Mit einem Kite Größe 9 kann das ganze Jahr in Norddeutschland gefahren. Mit Größe 12 bis 15 kann man auch bei sehr leichter Wind kiten. Also darüber wird der Kite teuer und ist nicht wirklich nötig.

Warum Kitesurfen?

Weil es Spaß macht! Es ist sportlich, das Wasser ermöglicht Sprünge, schnelles Fahren und gibt Adrenalin pur. So ermöglichen die selten zu sehenden Speed-Kiteboard schnelles Fahren im flachen Wasser mit hohen Windgeschwindigkeit. Ihre großen Finnen an der Unterseite geben zusätzlichen Grip. Außerdem sind sie sehr flach, um den Widerstand zu minimieren. Diese Bretter wurden zum messerscharfen geradeaus fahren konstruiert, ohne weitere Optionen zu bieten. Das klingt nach mehr. Wer will springt oder fliegt über das Wasser, egal ob am Meer oder der See, bei jedem Wetter und die Kosten für die Ausrüstung sind erschwinglich.

Welche Kite Trapez?

Ein Trapez ist ein Hüftgurt, der beim Kiten in zwei Arten unterscheiden wird. Das Trapez mit viel Stütze für den Rücken umfasst komplett die Taille. Freestyle-Kitesurfer wählen einen Gurt mit weniger Halt und mehr Bewegungsfreiheit. Gute Trapeze bieten eine Messertasche, ein Stangenpolster für Haken und lassen sich einfach anlegen. Es ist wichtig, einen festen, gutsitzenden Gurt zu wählen, egal ob Sitztrapez oder Hüfttrapez. Der Hüfttrapez bietet mehr Dynamik, ist leichter zu handhaben und er rotiert weniger während der Sprünge.

Der Sitztrapez bietet mehr Komfort, eignet sich daher eher für Anfänger. Dafür liegt der Schwerpunkt tiefer. Vorsicht, Damen sollten einen Kitesurf-Damentrapez wählen, da Männer und Frauen unterschiedliche Körperformen haben. Der Damen-Trapez wird in verschiedenen Formen und Größen angeboten. Damen entscheiden sich häufig für den Hüfttrapez, er ist höher ist und ermöglicht ein besseres Handling. Der Sitztrapez wird daher Anfängerinnen oder Menschen mit Rückenproblemen empfohlen.

Ab wann fliegt ein Kite?

Ab etwa 10 Knoten können geübte Kiter mit einem Gewicht von 70 kg fliegen. Den Profis reicht konstanter Wind, das richtige Kite und ein großes Board. Unter 10 Knoten und dann eventuell noch im Binnenland ist es jedoch für Einsteiger sehr mühsam, seinen Kite am Himmel zu behalten. Den Kite noch auf Höhe zu bringen, ist fast unmöglich. Bei einem Gewicht von 90 kg, muss der Wind mindestens 12 Knoten bringen, sonst bleibt der Spaß auf der Strecke, da das Fahren kaum möglich ist. Anfänger fahren besser bei gutem Wind ab 14 Knoten. Wind zwischen 14 und 20 Knoten ermöglicht auch Freizeitsportlern das Starten ohne Technik und das Erreichen von Höhe.

Wann Kite Leinen tauschen?

Die Leinen an einem Kite sollte getauscht werden, sobald sie abgerieben oder verschließen sind. Gerade die Anknüpfpunkte und die Waageleinen bedürfen der regelmäßigen Kontrolle. Leinen halten länger, wenn sie gründlich auswaschen und getrocknet werden nach der Benutzung! Ist die Leine kaputt oder enthält Knoten ist ein Austausch unumgänglich.

Welche Kite Marke?

Jede Marke vertritt ein Image und setzt dabei andere Schwerpunkte. Gute Marken für Einsteiger sind Core XR sowie Core Nexus, da sich die Kites leicht starten lassen und sich den Vorlieben der Rider- und Riderinnen anpassen. Aber auch die Marken Duotone Evo und Neo können uneingeschränkt empfohlen werden, da sie gute klassische Kites für Anfänger bieten. Viele Surfschulen verwenden deshalb deren Produkte. Auch das Kite von Flysurfer Viron gehört in jede Schulungsstätte für das Kiten. Zum üben, ausprobieren und um das eigene Können auszutesten, setzen viele Kiter auf die Marke Core. Die Marke Duotone besitzt unter Insidern Kultstatus besitzt.

Welche Kitegrößen kaufen?

Leichte Rider benötigen ein kleineres Kite, große und schwere Sportler demzufolge ein größeres Kite. Aber auch der Wind ist ein Faktor, der beim Kauf nicht außer Acht gelassen werden sollte. Umso weniger Wind verfügbar ist, da zum Beispiel auf einem Binnengewässer gefahren werden soll, umso größer muss das jeweilige Kite ausfallen. Die richtige Größe eines Kites hängt deshalb vom Körpergewicht, der Windstärke, dem Niveau des Kiters, den Boardabmessungen, dem jeweiligen Kitetyp, der Strömung (Ostsee hat eine andere Strömung, wie Nordsee), dem Wasser (Meer – oder Binnensee) und den Wellen ab.

Welchen Kite bei 20 Knoten?

Bei einer Windstärke, Kiter rechnen mit Knoten, von 20 Knoten sollte das Kite eine Größe von 8 qm aufweisen. Je mehr Wind herrscht, desto kleiner darf das Kite sein. 14 Knoten sind beispielsweise eine Windstärke, die die meisten Kiter gut beherrschen und die ihnen Spaß macht.

Welchen Kite bei 30 Knoten?

Bei 30 Knoten können nur noch wirkliche Könner auf das Wasser, hier reicht ein Kite mit einer Größe von 6 qm völlig aus. Was Anfänger kaum bewältigen, freut hier die Profi-Kiter. Bei 35 Knoten bringen hohe Sprünge viel Spaß. 30 bis 40 Knoten erfordern ein Kite von 13 bis 17 qm. Kitesurfer, die mehr wollen und können, nehmen bei Sturm, das sind dann bereits 36 bis 41 Knoten ein Kite von 21 bis 24,5 qm.

Welchen Kite für welchen Wind?

Für Anfänger gilt klein ist besser, da bei einer Windstärke ab 16 bis 20 Knoten ein Kite enorme Zugkräfte entwickelt. Schwer zu beherrschen gerade für Anfänger. Einsteiger, die mit einem 2-Leiner beginnen möchten, sollten zunächst das Fliegen und Lenken erlernen. Gerade bei einem großen Kite ist das Starten/Landen schwierig. Profis kennen die 12 Windstärken, die von Windstille bis zum Orkan reichen. Kitesurfer lieben die goldene Mitte, die ab Windstärke 4 beginnt. Ein großes Kite nimmt viel Wind auf und ist umso schneller. Je geübter ein Kitesurfer oder eine Kitesurferin ist, desto größer darf das Kite ausfallen.

Welchen Kite zum Buggy fahren?

Hier ier wird das Kite durch ein Gelände gezogen. Der Kitebuggy ist ein dreirädrig. Er hat vorn ein Rad und zwei Räder über der Hinterachse. Der Sportler sitzt im Kitebuggy und lässt sich durch den Wind über den Strand oder eine Wiese ziehen. Dafür ist eine 4-Leiner-Kite nötig. Sogenannte Kitebuggy erreichen hohe Geschwindigkeiten und machen dadurch enormen Spaß.

Wie heißt Kite auf Deutsch?

Drachen. Fliegen mit dem Drachen über das blaue Meer. Was kann schöner sein?

Welcher Kite zum Landboarden?

Um mit einem Board über Land zu fahren, braucht es ebenfalls den Wind als der Antrieb für das Kite. Beim Kiten an Land braucht es weniger Wind, um Geschwindigkeit zu erreichen. Die Räder am Board sowie das Kite sorgen gemeinsam mit dem Wind für den Spaß. Somit kann fast immer gefahren werden, auch wenn nur wenig Wind herrscht. Beim Landboarden ist ein nur großes Skateboard mit Deck, Achse, vier mit Luft gefüllten Reifen sowie Schlaufen für die Bindung nötig. Da die Reifen mit Luft gefüllt sind, ist das Landboarden über Schotterpisten, Wiesen und Sand und Asphalt möglich.

Welchen Kite zum Foilen?

Das Foilen auszuüben heißt, dem Gefühl vom Fliegen über dem Wasser ganz nah zu sein. Profis, die bereits mit einem großen Kite und großem Board kiten, die schnell und mühelos über das Wasser gleiten, die Höhe und Sprünge immer wieder gefahren sind, möchten mehr. Folien! Dafür bedarf es eines Kite, der extra für das Foilen entwickelt wurde. Diese Drachen verfügen über extra dünne Leinen, einen sehr leichten Innenbau und über eine Größe zwischen 15 und 18 qm. Besonders geeignet zum Folien sind Hydro- oder Race-Kites.

Welcher Kite zum Snowkiten?

Das ist aufregend, sportlich und dynamisch! Kitesurfen auf Schnee macht einfach Spaß. Dafür braucht es lediglich ein Snowboard und einen Zugdrachen von einer Größe von 6 bis 15 m² sowie 25 m lange Leinen. Die Kraft des Windes zieht den Sportler über den Schnee oder das Eis. Die Grundlagen des Snowkiten sind leicht zu lernen, sofern Mann oder Frau sportlich sind. Anfänger sollten zunächst mit einem erfahrenen Kitelehrer üben.

Wie viel wiegt ein Kite?

Zwischen 2,4 kg und 7 kg je nach Marke und Größe.

Warum fliegt ein Kite?

Der Lenkdrachen nutzt den Wind für die Fortbewegung. Umso mehr Wind, desto höher das Fliegen über der Wasseroberfläche. Der Kite wird mit Luft aufgepumpt, so kann er sich nicht voll Wasser saugen und untergehen. Kitesurfer benutzen unterschiedliche Kites, weil die verschiedenen Kiteformen und Größen andere Flüge, Sprünge und Rides ermöglichen. Mit einem Wake Kite kann beispielsweise konstant gefahren und schnell gedreht werden. Freeride Kites wiederum bieten stabile Flüge. Und beim Speedriding liegt besonders viel Geschwindigkeit in den Flügen.

Wie viele Kites braucht man?

Profis möchten optimal Kiten. Daher decken sie sich zumeist mit drei Segeln ein. Einen Drachen für normalen Wind zwischen 12 und 20 Knoten. So macht Kiten Spaß und der Wind reicht für kleine bis mittlere Sprünge. Während der zweite Kite für den Leichtwind ist. Dieser Kite wird im Sommer und im Urlaub gefahren bei rund 8 bis 15 Knoten. Der Kite für stürmischen Wind ist nicht nur aufregend, sondern er ermöglicht hohe Sprünge und spektakulär Kite Loops. Das ist Adrenalin pur. Profis lieben den Sturm, Einsteiger üben zunächst lieber bei weniger Wind.

Wann Kite kaufen? Lohnt der Gebrauchtkauf?

Im Winter ist das Angebot preiswerter. Wer den attraktiven Sport betreiben möchte, findet in der kalten Jahreszeit viele günstige Angebote. Auch gebraucht lohnt der Kauf. Da mit der Übung auf dem Wasser das Können im Kiten steigt, so dass oft ein neues Kite oder Board erworben wird. Eine Kite-Ausrüstung muss nicht neu sein, da sie bei gutem Gebrauch lange hält. Wer den großartigen Sport erst einmal ausprobieren möchte, liegt damit nicht falsch. Für den langfristen Spaß lohnt jedoch der Neukauf. Hier ist es wichtig darauf zu achten, ein Kite für Anfänger zu erwerben, das vor allem die richtige Größe für das entsprechende Eigengewicht hat.

Welcher Kite Bar Breite?

Das Bar besteht aus vier Leinen, dem Chickenloop, der Controlbar, einer Depowerlinie, den Schwimmern, dem Depower-System, dem Sicherheitssystem. Es verbindet dem Sportler mit seinem Kite. Verwendet werden 4-Leinen Bars und 5-Leinen Bars. Der 5-Leiner Bar wird bei C-Kites verwendet. Sie verfügen aus Gründen der Sicherheit über eine Mitteleine. Während SLE-Kites keine zusätzliche 5. Leine benötigen. Das Bar muss zum jeweiligen Kite passen, da sich die verschiedenen Bares in der Längen der Leinen, der V-Splits und der Pigtails unterscheiden.

Was braucht Mann und Frau noch zum Kiten?

Zum Kiten wird eine Kitesurf-Tasche benötigt. Diese Taschen bieten Platz für zwei Kites, ein Kiteboard, eine Kitebar, eine Pumpe, ein Geschirr und den wichtigen Neoprenanzug. Die Tasche sollte größer, wie 150 cm sein. Empfohlen werden Utra leichte Kitesurf-Taschen. Diese sparen Geld, da Fluggesellschaften hohe Kosten auf Sportausrüstung aufschlagen.
Kitesurfen ist nicht ungefährlich. Deshalb sollte ein wenig Geld in die Hand genommen werden, um sich zu schützen. Eine Aufprallweste absorbiert Schläge, der unverzichtbare Neoprenanzug schützt vor Kälte und Sonnenstrahlung, der Drachenhelm schützt und die Ohrpolster die Ohren. Schwimmwesten
Weiteres Zubehör zum Kiten sind Leinen, die Pumpe, Schrauben, Pads, Kite Lines, Depowerlines und Chickloops sowie ein Reparaturset.

Letzte Aktualisierung am 27.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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